DSV
KA-Obmann: der Nächste, bitte!

Der Hamburger Sven Herlyn tritt vom Amt des Vizepräsidenten des Deutschen Seglerverbandes mit dem Geschäftsbereich Breitensport zurück

  • Lasse Johannsen
 • Publiziert am 27.03.2015

YACHT/M. Mueller Sven Herlyn im Januar 2014 bei einem Interviewtermin mit der YACHT im Hamburger Segel-Club, seiner seglerischen Heimat

Nach nur einem Jahr im Amt trat Sven Herlyn, Obmann der Kreuzer-Abteilung im Deutschen Segler-Verband , mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Sein unternehmerisches Engagement erlaube es ihm nicht, den in dieser Funktion augenblicklich anfallenden Zeitaufwand aufzubringen.

Herlyn war vor einem Jahr mit der Maßgabe an seine neue Aufgabe gegangen, frischen Wind in die Arbeit des eingefahrenen Geschäftsbereichs Fahrtensegeln, Freizeit- und Breitensport zu bringen, der die weitaus überwiegende Mehrzahl der vereinsorganisierten Segler repräsentiert.

Diese Aufgabe zu übernehmen schien dem Banker sehr wichtig, trat er doch auf dem Seglertag in einer Kampfabstimmung gegen den Berliner Winfried Wolf, Mitglied im DSV-Seglerrat, an.

Seine kreativen Ideen präsentierte Herlyn erstmals in einem Interview mit der YACHT der Öffentlichkeit. Aus seiner skeptischen Grundhaltung gegenüber Verbänden machte er dabei keinen Hehl. Er sei angetreten, um mehr Menschen aufs Wasser zu führen, nicht um des Selbstzweckes wegen, Verbandsfunktionär sein zu dürfen.

Vor diesem Hintergrund verblüfft der spontane Rückzug und die Wiedereinsetzung seines Amtsvorgängers Uwe Jahnke.


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Themen: BreitensportDeutscher SeglerverbandDeutscher Segler-VerbandDSVFahrtensegelnHerlynKAKreuzer-AbteilungObmannSven HerlynVizepräsident

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