DSV

In einem Boot

Der Deutsche Segler-Verband will künftig stärker mit dem Deutschen Motoryacht-Verband und dem ADAC zusammenarbeiten. Betroffen ist etwa das Führerscheinwesen

Lasse Johannsen am 20.06.2018
Vergleich Motorboot Segelboot Elling E4 vs. C-Yacht 12.50i 2015 IJmuiden Ngü_8C8A0128
YACHT / Nils Günter

Auf der Kieler Woche verkündeten Sprecher der drei Verbände heute die Gründung des "Forums Sportschifffahrt". Damit wollen ADAC, DMYV und DSV ihre Zusammenarbeit intensivieren. Die Schwerpunkte lägen darauf, den Wassersport attraktiver zu machen, den Zugang zu vereinfachen sowie die Interessen der Vereine und die Einzelinteressen der der Wassersportler effektiver zu vertreten.

Gemeinsame Synergien nutzen

"Eines unser wichtigsten Anliegen ist es, den Seglerinnen und Seglern auch in Zukunft gute Bedingungen zur Ausübung ihres Sports zu ermöglichen", sagte DSV-Präsidentin Mona Küppers. Es gehe darum, gemeinsame Synergien künftig besser zu nutzen.

Konkret heiße das etwa für das Führerscheinwesen, dass Im neu gebildeten Forum Sportschifffahrt Ausbildungs- und Prüfungsstandards diskutiert werden, bevor konkrete Maßnahmen mit weiteren Verbänden und dem Bundesverkehrsministerium abgestimmt werden.

Bessere Informationen für Skipper

Kurt Heinen vom ADC sagte, dass die vertiefte Zusammenarbeit auch bei der Skipper-Beratung stattfinden werde, etwa mithilfe digitaler Informationen. "Durch die intensivere Zusammenarbeit der drei wichtigsten deutschen Organisationen für Bootssport und Bootstourismus können politische Entscheidungen noch effektiver mitgestaltet werden", so der Präsident des DMYV Winfried Röcker.

Qualitätssicherung im Führerscheinwesen

Einstimmig vertreten die drei Verbände die Meinung, dass es auch künftig einer qualitativ hochwertigen Ausbildung für den Sportbootführerschein bedarf. Auf der boot habe man sich erstmals zusammengesetzt, um über dieses Thema zu sprechen, und sei seither im Gespräch geblieben, um zu beraten, wie die Qualitätsstandards angeglichen und verbessert werden könnten. Dass die drei Verbände in diesem sensiblen Bereich zusammenarbeiten, war lange Zeit undenkbar. Doch Differenzen sollen künftig der Vergangenheit angehören. "Wir können gemeinsam dafür sorgen, dass die Sicherheit auf dem Wasser besser wird", so Küppers.

Lasse Johannsen am 20.06.2018

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