Weltumsegelung nonstop

Huber-Curphey rundet Kap Hoorn, Goodall wird abgeborgen

Gute Nachrichten aus dem Feld der Einhand-Weltumsegler: Susanne Huber-Curphey hat die Welt fast nonstop umrundet; Susie Goodall wurde im Pazifik gerettet

Kristina Müller am 10.12.2018
Kap Hoorn Nehaj
Longue Route/ maps.sail.cloud

Die Position von Susanne Huber-Curphey am 9. Dezember vor Kap Hoorn

Susanne Huber-Curphey hat die dritte der drei großen Landmarken auf ihrer Nonstop-Weltumsegelung passiert: Kap Hoorn liegt achteraus, sie hat mit ihrer "Nehaj" wieder Kurs auf den Atlantik genommen.

Huber-Curphey, die aus Ingolstadt kommt und mit dem Engländer Tony Curphey verheiratet ist, ist damit auf bestem Wege, als erste Deutsche solo und nonstop eine Weltumsegelung zu vollenden. Bis jetzt ist dies hierzulande nur Wilfried Erdmann gelungen – alle Nacheiferer scheiterten bisher lange vor Kap Hoorn, die meisten sogar, noch bevor sie überhaupt den Atlantik verlassen hatten.

Mitte Juni war Huber-Curphey in Portland an der Küste des US-Bundesstaates Maine zum Rundum-Törn aufgebrochen, zuvor hatte sie als erste Frau allein die Nordwestpassage durchquert. Ohnehin hat die Architektin beachtliche Erfahrung im Blauwassersegeln. Von 2007 bis 2011 umsegelte sie die Welt bereits abseits der Barfußroute: einhand, jedoch auf parallelem Kurs mit ihrem Mann, der ebenfalls allein segelte. Über die Reise veröffentlichte sie ein Buch im Delius Klasing Verlag.

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Kristina Müller am 10.12.2018

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