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Hochkarätige Olympia-Botschafter

Günter Grass, Armin Mueller-Stahl und Jörg Wontorra wurden als Lübecks Olympia-Botschafter für 2012 vorgestellt

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 11.02.2002

Chr. Kautz www.luebeck-fotos.de Wontorra, Grass, Müller-Stahl bei der Präsentation im Lübecker Rathaus

Travemünde hat eine neue Runde im Kampf um den Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe 2012, so Deutschland den Zuschlag erhält, eingeläutet. Gestern wurden im Lübecker Rathaus drei Botschafter vorgestellt:

Literatur-Nobelpreisträger und Grafiker Günter Grass (74), Schauspieler Armin Mueller-Stahl (71) und Sportmoderator Jörg Wontorra (53).

„Wir setzen auf die Allianz aus Kultur-Hauptstadt des Nordens und Sportstadt, die, wie viele Segler sagen, das schönste Revier der Welt hat“, sagte Bürgermeister Bernd Saxe. Diese Botschaft will Günter Grass gern nach außen tragen: „Ich bin zwar kein aktiver Segler, dennoch ist es für mich eine Herzensangelegenheit, Lübeck zu unterstützen. Das ist zwar nicht meine Heimatstadt, aber hier habe ich meine Heimat gefunden“, erklärte der gebürtige Danziger.
Das Element Wasser ist indes Armin Mueller-Stahl bestens vertraut. In Neustadt leiht er sich manchmal ein Kielboot. Lübeck würden Olympische Spiele als das bedeutendste Sportereignis gut zu Gesicht stehen, so Müller-Stahl.
Jörg Wontorra, in Lübeck geboren, habe durch seine Arbeit als Sportjournalist eine hohe Affinität zum Segeln bekommen und es sei eine Selbstverständlichkeit, für seinen Heimatort präsent zu sein.

Die Entscheidung des NOK, mit welchem Austragungsort für die Segelwettbewerbe Deutschland für 2012 ins olympische Rennen geht, fällt im April 2003. Neben Lübeck bewerben sich Kiel, Rostock, Stralsund und Cuxhaven.


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Themen: 2012BewerbungLübeckOlympische Spiele

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