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Herrlich von gestern

Warum Repliken berühmter Yachten immer mehr in Mode kommen

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 17.09.2007

YACHT

Überall in Europa wird derzeit an aufsehenerregenden Yachtbau-Projekten gearbeitet – nach alten Rissen entstehen spektakuläre neue Schiffe. Der Trend zum originalgetreuen Nachbau findet zunehmend Anhänger.

Die Ursachen der Entwicklung sind relativ klar. Einigermaßen gut erhaltene klassische Yachten, die sich für ein Refit eignen, sind rar. Und Schiffe im Retro-Look – also moderne Boote mit historischer Anmutung – sind ein Gräuel für die Verfechter der reinen Lehre. Zugleich aber wächst die Fangemeinde für Klassiker. Die Lösung, ohne solche Zugeständnisse: bis ins Detail rekonstruierte Klassiker.

Das Portfolio solcher teils bereits realisierter Vorhaben umfasst jede Bootsgröße von der Jolle bis zur J-Class. So hat der in Finnland lebende Amerikaner Mike Hanyi unlängst eine herrliche Kopie der nur gut fünf Meter lange „Riviera” des großen Konstrukteurs Nathanael Herreshoff eingewassert. Bei Josef Martin am Bodensee entsteht die Replik eines Burgess-Achters, wie sie einst von Abeking & Rasmussen im Lemwerder geliefert wurden. Und Huismann in Holland betreibt derzeit die Wiederauferstehung der 1968 verschrotteten J-Class „Endeavour II“. Und, und, und – von Russland bis in die Karibik finden sich viele derartiger Projekte, eines schöner als das andere.

Sparkmann & Stephens

Was treibt die Initiatoren? Wo verläuft die Grenze zwischen Replik und Retroboot? Warum ist ein Neubau oft günstiger als ein Refit? Die Antworten auf diese und andere Fragen sowie zahlreiche Hintergrundinformationen über die Entwicklung bei den neuen Alten lesen Sie in der neuen YACHT. Das Heft erhalten Sie ab dem 19. September im Handel.


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Themen: BootsbauKlassische Yachtennachbautenreplikenretro

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