Jan Hamester
Harter Kampf bis zur Startlinie

Auf dem Weg zum Start seiner Einhand-nonstop-Weltumsegelung hat der Hamburger einen Zwischenhalt in Boulogne-sur-Mer eingelegt

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 10.11.2016

Der Start der geplanten Weltumsegelung gestaltet sich für den Hamburger Jan Hamester schwieriger als erwartet. Der ursprüngliche Plan, am 6. November mit den Teilnehmern der Vendée Globe nach Süden aufzubrechen, ist längst Makulatur. Widrige Bedingungen, noch einige Baustellen und eine Erkrankung haben den Aufbruch verzögert. Jetzt liegt die Class 40 "Roaring Forty" im französischen Boulogne-sur-Mer am Eingang zur Straße von Dover. Viel Wind gegen Strom, dazu ein Crewmitglied, das ihn von Helgoland aus begleitete und nun aus Zeitgründen abgesetzt werden musste, führten zu dieser Planänderung. Kurz vor dem Einlaufen sendete Hamester ein Video, in dem er die Entscheidung begründet.

Für Hamesters Wetterberater Meeno Schrader ist die Entscheidung vernünftig. "Wir wissen ja alle, was Wind gegen Strom auf der Nordsee und im Englischen Kanal bedeuten kann. Er hat seine Erkältung noch nicht auskuriert und kann so außerdem das Material schonen. Morgen wird schon deutlich weniger Wind sein, und er hat noch den ganzen November, um zu starten. Das ist ja die normale Zeit für solche Vorhaben."

Von Hamburg aus war Hamester am 30. Oktober zunächst nach Glückstadt gesegelt, dann weiter nach Cuxhaven und Helgoland.

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Themen: Jan HamesterNonstopRoaring FortyWeltumsegelung einhand

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