Rekordfahrt

Halbzeit für Alessandro di Benedetto

Der Italiener befindet sich nach dem Passieren Neuseelands nun auf dem Rückweg nach Les Sables d’Olonne

Johannes Erdmann am 23.02.2010

"Hakuna Matata" – ein beinahe vollkommen eingedeckter Mini

Kaum einer wollte glauben, dass man mit einem nur 6,50 Meter langen Mini nonstop um die Welt segeln kann. Aber der Italiener beweist auf seiner "Hakuna Matata" gerade das Gegenteil. Die Hälfte hat er bereits geschafft.

Seit Oktober ist di Benedetto unterwegs und kommt mit durchschnittlich fünf bis sechs Knoten Fahrt gut voran. An seinen regelmäßigen Positionsmeldungen erkennt man, dass die Etmale langsam etwas größer werden, weil das Boot nach der Hälfte der Reise viel weniger Gewicht mit sich führt als noch im Atlantik, wo die Etmale erstaunlich klein waren.

Nach dem Passieren der Südspitze Neuseelands liegen noch etwas mehr als 5.000 Seemeilen bis Kap Hoorn vor dem Bug, bevor di Benedetto aus dem rauen Südpolarmeer zurück in den Atlantik entkommen kann. Zurück in den Ozean, für den das Boot einmal konstruiert wurde. Dann braucht er nur noch im Passatwind Kurs Nord zu gehen, bis nach der Distanz von eineinhalb Mini-Transat-Rennen Les Sables d’Olonne am Horizont erscheint.

Doch auch, wenn unterwegs noch Probleme entstehen sollten, ist seine Reise schon jetzt eine beeindruckende Erstleistung.

Weitere Informationen auf seiner Website.

Johannes Erdmann am 23.02.2010

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