Seemannschaft
Hafenmanöver für Einhandsegler

Jede zusätzliche Hand kann von Nutzen sein. Doch es gibt auch viele sichere Solovarianten

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 16.02.2010

YACHT Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus der Vogelperspektive

Wer allein an Bord ist oder nur sehr unerfahrene Mitsegler bei sich hat, muss das Ab- und Anlegen umso besser beherrschen. Zusätzliche Hände zum Absetzen oder Positionieren der Fender fehlen. Die YACHT stellt im Spezial Hafenmanöver vor, die sich besonders für Einhandsegler eignen.

Um Hafenmanöver allein sicher zu fahren, ist eine gute Vorbereitung Grundvoraussetzung. Zur Vorbereitung gehört neben der Ausrüstung, die beispielsweise Kugelfender beinhalten sollte, auch, die verschiedenen Manöver bei moderaten Bedingungen durchzuspielen, um zu wissen, wie die Yacht reagiert.

Moderne Boote mit breitem Heck und Kurzkiel lassen sich sehr gut in Achterausfahrt manövrieren, driften dafür aber schnell über den Bug, weil dort Lateralfläche fehlt. Das breite Heck ist außerdem vorteilhaft, um es als Hebel zwischen Angriffspunkt eines Festmachers und Drehpunkt der Yacht einzusetzen. Deshalb sollte mit neueren Booten zuerst stets ein Manöver mit dem Heck voraus erwogen werden. Dies auch, weil der Skipper dann immer im Cockpit bleibt und damit die Grundvoraussetzung erfüllt, niemals die Führung der Yacht aus der Hand zu geben.

Welche Manöver sich unter diesen Prämissen am meisten anbieten und wie sie Schritt für Schritt zu fahren sind, wird im großen Einhand-Spezial erklärt.


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Themen: Manöver

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