Massenkenterung
Großeinsatz am Baldeneysee

Eine Sturmbö hat am Samstag für Chaos auf dem Essener Segelrevier gesorgt. Bei einer Jollenkreuzer-Regatta kenterten zeitgleich fünf Boote

  • Martin-Sebastian Kreplin
 • Publiziert am 07.10.2012

YACHT /K.Andrews Gekenterter Jollenkreuzer (Archiv)

Selten schafft es eine normale kleine Regatta in die überregionalen Nachrichten. Es sei denn, eine überaschende Bö sorgt dafür, dass von 45 Startern beim Essener "Ritterhumpen" gleich fünf Boote kentern. Gleichzeitig. Für 15er-Jollenkreuzer bei Starkwind keine Seltenheit. Da aber noch zu Beginn der Wettfahrt der Wind mit nicht einmal drei Knoten über das Revier säuselte, kam der nicht unbekannte Fallwind am See für viele Segler unerwartet.

Fünf schwertoben treibende Boote waren für die Begleitfahrzeuge der Regatta dann doch zu viel, sodass weitere Verstärkung angefordert wurde. Zuletzt hatten Feuerwehr und DLRG vier Rettungsboote im Einsatz, der Westdeutsche Rundfunk dokumentierte das Geschehen und zog die tröstliche Bilanz: "Glücklicherweise wurde niemand durch einen Mastbaum oder umherfliegende Teile verletzt."

YACHT /K.Andrews Gekenterter Jollenkreuzer wird eingeschleppt (Archiv)

Nachdem alle Schiffe sicher in den Hafen des ausrichtenden Segelclubs Najade geschleppt waren, wurde die als Landesmeisterschaft ausgerufene Wettfahrt fortgesetzt – bei Flaute. Immerhin gehen die Crews der gekenterten Boote nicht leer aus, denn die Klassenvereinigung vergibt zum Saisonende das "Goldene Seepferdchen" an die Crew mit den meisten Kenterungen.

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Themen: BaldeneyseeJollenkreuzerKenterungRegatta

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