Weltumsegelung solo-nonstop
"Große Enttäuschung"

Der Franzose Alain Maignan wollte auf seiner Fahrtenyacht gegen den Wind um die Welt, wie einst Wilfried Erdmann, doch wenige Tage nach dem Start gab er auf

  • Kristina Müller
 • Publiziert am 29.09.2017
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Keine sieben Tage nachdem er zur Einhandweltumsegelung gegen den Wind aufgebrochen ist, hat Alain Maignan umgedreht und sein Vorhaben abgebrochen. Grund ist offenbar der Verlust seines Windgebers, ohne den er die Reise nicht fortsetzen kann. "Alain ist unglaublich enttäuscht", sagt seine Frau Nicole Harel-Maignan. "Wir haben nur über eine schlechte Iridium-Verbindung miteinander gesprochen, aber das war ganz klar."

Auf dem Blog von Maignan ist unter der Überschrift "Sehr, sehr große Enttäuschung" zu lesen, dass er nach einer Flautenphase zunächst bessere Bedingungen auf der Biskaya vorgefunden hatte, dann jedoch der Windgeber ins Wasser gefallen sei. Details nennt er keine. Er habe überlegt, aber schließlich die Entscheidung getroffen, umzukehren, zumal seine Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Festland nicht einwandfrei funktioniert hätten. "Ob er nach der Reparatur wieder aufbricht, wissen wir noch nicht", sagt seine Frau.

Der 63-jährige Maignan war am vergangenen Samstag zur Weltumsegelung von Ost nach West gestartet. Bei Erfolg wäre es die zweite Weltumsegelung des ehemaligen Postboten gewesen, der mit seiner Jeanneau Sunrise 34 schon einmal solo nonstop um die Welt gesegelt war (2006/2007) – damals jedoch von West nach Ost mit dem Wind.

Zum Tracker der Jeanneau Sunrise 34 "Schouten" geht es hier .


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Themen: AbbruchAlain MaignanSolo nonstopWeltumsegelung gegen den Wind

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