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Golden Globe Race: Uku Randmaa segelt als Dritter ins Ziel

Es war sein Lebenstraum, nun hat er ihn trotz zahlreicher Hürden verwirklicht: Uku Randmaa aus Estland ist im Ziel des Golden Globe. Bilder seiner Ankunft

  • Kristina Müller
 • Publiziert am 12.03.2019
Fast Geschafft: Die Rustler 36 des Drittplatzierten kurz vor der Ziellinie an der Atlantikküste Fast Geschafft: Die Rustler 36 des Drittplatzierten kurz vor der Ziellinie an der Atlantikküste Fast Geschafft: Die Rustler 36 des Drittplatzierten kurz vor der Ziellinie an der Atlantikküste

Jane Zhou/GGR/PPL Fast Geschafft: Die Rustler 36 des Drittplatzierten kurz vor der Ziellinie an der Atlantikküste

Der 56-jährige Este Uku Randmaa hat am Sonntag als Dritter des Golden Globe Race die Ziellinie vor Les Sables d’Olonne erreicht. Segelfans säumten das Ufer der Hafeneinfahrt, um den Weltumsegler nach 252 Tagen auf See – ohne moderne Navigationsmittel – zu begrüßen und zu feiern.

Uku Randmaa erreicht Les Sables d'Olonne

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Uku Randmaa erreicht Les Sables d'Olonne

Einer der ersten, der Randmaa an Land willkommen hieß, war Golden-Globe-Sieger Jean-Luc Van Den Heede. Aber auch Uku Randmaas Frau und seine kurz vor dem Regattastart im Juli 2018 geborenen Zwillinge waren vor Ort.

Zu viel Bewuchs, zu wenig Proviant

Randmaa ist, wie schon Van Den Heede und der Zweitplatzierte Mark Slats, auf einer Rustler 36 zu dieser außergewöhnlichen Regatta um den Globus gestartet. Zwei der größten Probleme, mit denen der nun zweifache Solo-Weltumsegler bei dem Mammut-Törn zu kämpfen hatte, waren stark bremsender Bewuchs am Unterwasserschiff und zu wenig Lebensmittel an Bord.

"Ich glaube, ich habe mindestens 20 Kilogramm abgenommen", sagte Randmaa am Sonntag. "Als ich vor Hobart war, wusste ich, dass das Essen knapp werden würde. Also teilte ich das, was ich noch hatte, durch zwei… Und dann teilte ich es nochmal durch zwei. Ich habe zwei Mahlzeiten am Tag gegessen: ein gefriergetrocknetes Gericht und eine Tasse Suppe. Wenn ich körperliche Arbeit verrichtete, wurde ich früh müde, aber das war kein großes Problem."

Am meisten genossen habe er das Segeln im Southern Ocean, die Wellen dort und die Einsamkeit.

"Das war der größte Traum in meinem Leben, und ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich ihn realisiert habe", kommentierte Randmaa seine geglückten Nonstop-Weltumsegelung. "Dafür muss ich meiner Frau danken."

Noch unterwegs

Nur noch zwei weitere Teilnehmer segeln derzeit im Rahmen des Golden Globe Race um die Welt. 17 waren im Mai gestartet, unterwegs hatte ein Großteil aber wegen Einsamkeit oder Defekten mit Ausrüstungsteilen abbrechen müssen oder war im Sturm gekentert.

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