20 Jahre Mauerfall
Gesichter der Wende

Jochen Schümann und Uwe Rafoth über Regatta- und Seesegeln

  • Lasse Johannsen
 • Publiziert am 28.09.2009

Im dritten Teil unserer Serie beleuchten wir zwei deutsch-deutsche Seglerkarrieren, die unterschiedlicher nicht hätten verlaufen können. Aus der Gegenüberstellung ist ein nachdenklich stimmendes Dokument der Zeitgeschichte geworden.

Um es vorwegzunehmen: Beide sind noch aktiv. Auf ihr heutiges Seglerleben aber hat sich die Wende völlig unterschiedlich ausgewirkt.

Schüman und Rafoth — so einzigartig ihre Lebensläufe auch sein mögen — stehen stellvertretend für die Segler hinter den verschlossenen Türen der DDR. Einzigartige Lebensläufe deshalb, weil in beiden Fällen der Sport auch ein Mittel dafür war, diese Tür von Zeit zu Zeit zu öffnen.

Dass der Leistungssport hierbei behilflich sein konnte, ist dabei bekannter als die Tatsache, dass es auch engagierten Seeseglern möglich war, sich Auslandsreisen zu "verdienen". Wie das ging, erzählt der Rostocker Segler Uwe Rafoth, dessen Geschichte auf dem Wasser schon in den vierziger Jahren begann. Damit ist er auch Zeitzeuge der Anfänge des DDR-Segelns.

Anders als für den Seesegler Rafoth bedeutete die Wende für Jochen Schümann nicht etwa den "dramatischen Wendepunkt" im Leben eines Seglers (Zitat Schümann). Das überrascht. Doch lesen Sie selbst. Nie zuvor schrieb der deutsche Star des Segelsports derart detailliert über sein Leben, wie in dieser Ausgabe der YACHT.


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Themen: DDRMauerfallSerie

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