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Geschafft!

Einhandsegler Uwe Röttgering ist nach 783 Tagen auf See und über 52.000 Meilen in Hooksiel angekommen

  • Carsten Kemmling
 • Publiziert am 14.08.2003

U. Röttgering Röttgering und seine "FANFAN!? nach der Ankunft in Hooksiel

Fast heimlich, ohne großes Getöse hat Einhandsegler Uwe Röttgering nach einer mehr als zweijährigen Weltumsegelung im Nordseehafen Hooksiel festgemacht. Nicht einmal seine Eltern waren eingeweiht.

"Nach mehr als 30 Stunden ohne Schlaf wegen des starken Verkehrs in der Deutschen Bucht wollte ich nur noch ins Bett", erklärt Röttgering. Besuchserlaubnis erteilte er erst für den nächsten Tag. "Mich hat besonders gefreut, dass Erich Wilts eigens mit einer Flasche Sekt angereist ist."

Der 33-jährige Weltenbummler erholt sich jetzt erst einmal bei seinen Eltern in Münster. "Heute Nacht habe ich dreimal versucht, den Kurs zu checken und einen Rundumblick zu machen. Wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis sich die Lage normalisiert", berichtete er der YACHT.

Auf seiner Homepage www.seefieber.de schreibt Röttgering: "In den nächsten Wochen gibt es eine Reihe von Dingen, an die ich mich erst wieder gewöhnen muss. Wie z. B. frisches Essen, eine Dusche in ständiger Reichweite, Nahrungsaufnahme mit Messer und Gabel, hirnrissige Fernsehserien oder dass ein Bett auch breiter als 60 Zentimeter sein kann ..."

Der Bericht über seine letzten Etappen steht jetzt in der aktuellen Yacht . In Heft 20 folgt ein ausführliches Interview.


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Themen: RöttgeringTörnWeltuseglung

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