Golden Globe Race 2018

Frust und Flaute im Solisten-Feld

Noch ein Segler verließ das Golden Globe Race, und schwacher Wind am Äquator zerrt an den Nerven der Skipper. Auch bei der Longue Route läuft nicht alles rund

Kristina Müller am 23.07.2018
GGR 2018
GGR 2018

Die schwachwindigen Doldrums setzten den Skippern des Golden Globe Race zuletzt zu, doch das Führungstrio hat sie bereits passiert: Während Philipp Péché weiterhin dem Feld voraussegelt, gefolgt von Landsmann Jean-Luc Van Den Heede und dem Niederländer Mark Slats, ist im hinteren Teil des Feldes nach wie vor zu beobachten, dass Skipper abbrechen, die Weltumsegelung für einen Reparaturstopp unterbrechen oder nach einem solchen erneut aufbrechen.

Golden Globe Race 2018

Die Positionen der Golden Globe Flotte, Stand 23. Juli 2018

Abgebrochen – „Segeln mit Freunden ist besser“

Golden Globe Race 2018

Hat die Regatta abgebrochen: Nabil Amra

Nabil Amra hat das Rennen mittlerweile komplett abgebrochen, nachdem er zunächst nur Teneriffa anlaufen wollte, um eine gebrochene Schweißnaht an seiner Windsteueranlage zu reparieren. Doch kaum auf Teneriffa angekommen, gab er bekannt, dass er aus dem Golden Globe Race aussteigen werde. „Segeln mit Freunden ist besser“, kommentierte der 42-Jährige seine Entscheidung.

Seine Biscay 36 „Liberty II“ hatte Amra in den Monaten vor dem Start zusammen mit dem französischen Teilnehmer Antoine Cousot auf das Golden Globe Race vorbereitet – beide haben den gleichen, aus Falmouth stammenden Bootstyp. Cousot indes hat Grund zur Freude.

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Kristina Müller am 23.07.2018

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