Tsunami in Japan
„Freydis II“ zunächst sicher

Obwohl die Yacht der Weltenbummler Heide und Erich Wilts aufgetaucht ist, bleibt die Zukunft des in Japan gestrandeten Bootes ungewiss

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 16.03.2011

Wilts Heide und Erich Wilts

Die „Freydis II“ wurde gestrandet auf einem Felsen bei Misaki, Onahama, Iwaki City aufgefunden. Es war von seinem Liegeplatz in der Iwaki Sun Marina, die vollständig zerstört wurde, rund 4 Kilometer nach Nordosten vertrieben worden. Ein Foto zeigt sie auf einem Felsen.

Erich Wilts sagte gegenüber der YACHT: „Das Boot liegt sicher zwischen den Felsen, weil es so gut wie keinen Tidenhub gibt und der Platz gegen fast alle Windrichtungen gut geschützt ist.“ Nur bei einem Sturm könnte es Schwierigkeiten geben.

Ken Ando Fundort der "Freydis II"

Wilts weiter: „Auf den Bildern ist lediglich zu sehen, dass ein Kameraträger verbogen ist. Ansonsten scheint mit Rumpf und Deck alles in Ordnung zu sein. Wir müssen mal sehen, was wir von dem Material später noch bergen können.“

Ob mit einer radioaktiven Belastung zu rechnen ist, sei derzeit unklar. Die Yacht liegt rund 60 Kilometer südlich der Atomreaktoren von Fukushima.

Vorerst setzen sich die Wilts jedoch ganz anders mit der Katastrophe auseinander. Durch seine Reisen in Japan habe er viele Segelfreunde gewonnen, so Erich Wilts, von denen jetzt einige nach Deutschland kommen und die er als Gäste aufnimmt.

Ken Ando "Freydis II" vor Japan gestrandet

Zum Bolg der Wilts


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Themen: Erich WiltsFreydisFreydis IIHeide WiltsWilts

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