Blauwasser

Festgesetzt im Paradies – Langfahrtsegeln in Corona-Zeiten

Wo darf man noch hinsegeln? Geht es vor der Sturmsaison weiter? Wie ist die Versorgungslage? Weltumsegler stellen sich derzeit viele Fragen

Kristina Müller am 19.03.2020
Segeljungs
Segeljungs

Auf der zurückliegenden Etappe, wie hier der Atlantiküberquerung der "Segeljungs", war der Kurs noch klar. Doch viele Langfahrtsegler wissen derzeit nicht, wie und ob sie ihre Reise fortsetzen können

Viele wollen jetzt oder in wenigen Wochen lossegeln. Zur großen Reise, zum Abenteuer des Lebens – dürfen nun aber nicht. Andere sind längst in aller Welt unterwegs und wissen nun nicht, wie die Reise weitergehen kann. Dabei drängt bei vielen die Zeit; die Wirbelsturmsaison diktiert schließlich den Zeitplan der Weltumsegler. All denjenigen, die nun unterwegs sind, stellen sich daher große Fragen.

Reisepläne zerplatzen 

Die Corona-Krise wirkt sich eben nicht nur auf den Saisonbeginn in Europa aus, sondern vor allem auch auf die Pläne der vielen Langfahrtsegler in aller Welt – und hierzulande. 

Der Hochseeseglerverein Trans-Ocean hat alle Vorbereitungsseminare für die große Reise abgesagt, auch das alljährliche Lossegler-Treffen. Große Pläne liegen auf einmal auf Eis, Abfahrtsträume zerplatzen jäh.

Dynamische Lage in aller Welt

Die aktuelle Situation in jedem Land und an jedem Ankerplatz abzubilden ist kaum möglich, da sie sich überall auf der Welt derzeit schnell ändert.

Zwei Beispiele deutscher Langfahrt-Crews aus der Karibik und dem Pazifik zeigen aber, welche Konsequenzen die Corona-Pandemie aktuell für Weltumsegler mit sich bringt und wie sie die Krise erleben.

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Kristina Müller am 19.03.2020

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