Messen

Es gibt eine Hanseboot-Nachfolgerin für Hamburg!

Eine bemerkenswerte Allianz bringt unter dem Namen "Hamburg Boat Show" eine neue Wassersport-Ausstellung an den Start – zum bewährten Termin Ende Oktober

Uwe Janßen am 18.01.2018
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HMC/M. Zapf

Vom 17. bis 21. Oktober findet auf dem Messegelände in Hamburg eine Bootsausstellung statt. Das war bis vor kurzem eine Selbstverständlichkeit. Aber nach dem Aus der traditionellen Messe Hanseboot im vorigen Herbst grassierten vor allem die Spekulationen – und dass exakt zu dieser Zeit im Jahr 2018 eine neue Wassersport-Show ihre Tore öffnen würde, schien wenig wahrscheinlich. Offensiv hatten sich an anderen Standorten schon die Organisatoren einer Nachfolge-Veranstaltung in Stellung gebracht.

Die Messe wird getragen von einer bemerkenswerten Kooperation aus dem Deutschen Boots- und Schiffbauerverband (DBSV), der Messe Friedrichshafen und der Hamburg Messe und Congress GmbH, einer „Nord-Süd-Allianz“, wie  DBSV-Präsident Torsten Conradi sagt: „Wir sind auf ausdrücklichen Wunsch der Branche aktiv geworden.“

Messe Hamburg

Das Logo der neuen Bootsausstellung (Ausschnitt)

Mit der Zusammenarbeit der beiden Messe-Gesellschaften und dem Bootsbauer-Verband, so Conradi, gehe ein Trio an den Start, das „Erfahrungen und Synergieeffekte bündelt“. Knapp 300 Unternehmen haben bereits zu diesem sehr frühen Zeitpunkt ihr Interesse an der Hamburg Boat Show bekundet und wollen sich auf der neuen Bootsmesse präsentieren. Die Hanseboot war nach 56 Jahren auch an einem stetigen Schwund an Ausstellern gescheitert. In der Folge sank die Attraktivität, auch immer mehr Besucher blieben schließlich fern.

Das neue Messekonzept ist auch in anderer Richtung ein Startschuss für die "Nord-Süd-Allianz" des Verbandes und den Messen in Friedrichshafen und Hamburg. Denn auch die Interboot am Bodensee soll von der Zusammenarbeit profitieren. "Wir wollen künftig auch im Süden deutlicher Flagge zeigen und die Synergieeffekte auf beiden Messen nutzen", bekräftigt Torsten Conradi.

Die Planungen gehen bereits in ein konkretes Stadium. Derzeit ist die Belegung der Messehallen 5, 6 und 7 geplant, der Zugang wird über den Eingang Süd erfolgen. Getreu dem Motto "von der Branche für die Branche" wird das Konzept in enger Abstimmung mit zukünftigen Ausstellern entwickelt.

Uwe Janßen am 18.01.2018

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