Langfahrtsegeln
„Es fehlt an Mut“

Vor 25 Jahren endete Wilfried Erdmanns erste Nonstop-Weltumsegelung – kein anderer Deutscher hat das seither geschafft

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 12.04.2010

K. Erdmann Wilfried Erdmann

Im großen YACHT-Interview lässt Erdmann Höhe- und Tiefpunkte seiner historischen Fahrt Revue passieren, erklärt, welche Fähigkeiten ein solches Projekt erfordert und nimmt Stellung zu Bernt Lüchtenborg, Laura Dekker & Co.

Dass sich noch nach einem Vierteljahrhundert hierzulande kein Nachahmer für seinen Törn gefunden hat, führt Erdmann, 69, auch auf „die Mentalität der Seglerszene“ zurück. Es fehle in Deutschland immer noch die gebührende Anerkennung für eine solche Leistung: „Vielleicht sind die Deutschen aber auch empfindlicher als andere oder ängstlicher“, sagte Erdmann der YACHT. „Es fehlt an Mut.“

Warum das so ist und wie mit welchen Belastungen und Ängsten auf der „magischen Route“ umgegangen werden muss, schildert er anhand seiner Erfahrungen. Und macht zugleich deutlich, weshalb eine Nonstop-Weltumsegelung nach wie vor „das Allergrößte überhaupt“ ist.

In der neuen Ausgabe (ab Mittwoch am Kiosk) lesen Sie außerdem, warum Erdmann seinen gescheiterten potenziellen Nachfolger Bernt Lüchtenborg für „einen Glücksfall“ hält und die derzeitigen Teenager-Weltumsegelungen „richtig gut“ findet. Und schließlich kündigt der Mann aus Goltoft, der am Donnerstag seinen 70. Geburtstag feiert, eine neue große Reise an.


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Themen: Erdmann

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