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Endstation Karibik? Deutsche Segler planen Törn nach Hause – Teil 2

Die Hurrikan-Saison in der Karibik rückt näher, viele Langfahrtsegler müssten bald weiterreisen. Doch die Corona-Pandemie macht das derzeit nahezu unmöglich

  • Kristina Müller
 • Publiziert am 26.03.2020
Ankerbucht auf Curaçao. Wer hier derzeit vor Anker festsitzt, hat nicht so viel Sorge vor der Hurrikan-Saison, wie Crews weiter im Norden der Karibik Ankerbucht auf Curaçao. Wer hier derzeit vor Anker festsitzt, hat nicht so viel Sorge vor der Hurrikan-Saison, wie Crews weiter im Norden der Karibik Ankerbucht auf Curaçao. Wer hier derzeit vor Anker festsitzt, hat nicht so viel Sorge vor der Hurrikan-Saison, wie Crews weiter im Norden der Karibik

Segeljungs Ankerbucht auf Curaçao. Wer hier derzeit vor Anker festsitzt, hat nicht so viel Sorge vor der Hurrikan-Saison, wie Crews weiter im Norden der Karibik

Mittels einer Online-Umfrage sammeln die Segler ihre geplanten Abreise-Termine. Zudem wurde eine Petition an das Auswärtige Amt gestartet , in der bisher knapp 500 Segler an die deutsche Regierung appellieren, dass es für die Zurück-Segler "sichere Häfen in allen Ländern gibt. (...) Bitte helfen Sie uns!"

Hoffnung auf Azoren-Pitstop

Die drei Azoren-Häfen Horta/Faial, Ponta Delgada/São Miguel und Angra do Heroísmo/Terceira sollen laut www.noonsite.com auch derzeit noch Yachten einlaufen lassen, wenn auch unter verschärften Bedingungen.

Trans-Ocean berichtete dazu auf Basis der Stützpunktmeldungen mit Stand vom 17. März:

"Portugal – Azoren – Alle Häfen sind bis zum 14.04. (Update 17.3.) geschlossen – von Horta heißt es: Segelboote können Horta anlaufen, müssen sich aber (möglichst 24 Stunden vorher) per VHF / Telefon anmelden und Erlaubnis erfragen. Dürfen dann im Hafenbecken ankern, bis ein Gesundheitsbeauftragter (delegado de saúde) an Bord kommt und die Erlaubnis erteilt, Wasser oder Diesel zu tanken. Die Crew darf nicht an Land gehen. Lebensmittel zu bunkern geht nur über eine Drittperson an Land (gilt vorerst bis zum 31.3.)."

ARC Europe erwägt Routenänderung

Auch der britische World Cruising Club (WCC), Veranstalter der jährlichen Atlantic Rally for Cruisers und weiterer Blauwasser-Flottillen, muss hinsichtlich der Anfang Mai anstehenden "ARC Europe" womöglich umplanen. Eigentlich führt die Route von Tortola, Bermuda oder Portsmouth/USA via die Azoren nach Lagos oder Plymouth in Europa.

Es werde nun möglicherweise andere Ausgangshäfen geben, heißt es beim WCC. Der Zwischenstopp auf den Azoren werde nur ein kurzer Versorgungsstopp sein.

"Es besteht kein Zweifel, dass die Rally eine abenteuerliche Überführung  sein wird und nicht für diejenigen geeignet ist, die eine Entdeckungsreise über den Atlantik planen. Für die ist es besser, sie um ein Jahr zu verschieben", heißt es in einer Erklärung des WCC.

Man habe alle Teilnehmer des Jahres 2020 angeschrieben und angeboten, die Teilnahme auf das nächste Jahr zu verschieben. Allen, die dennoch in diesem Jahr über den Atlantik segeln wollen, sichere man größtmögliche Unterstützung zu.

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