Clipper Race 2013–14
Ein Abenteuer, das das Leben verändert

270 Segler auf zwölf Offshore-Racern starteten heute Morgen vor der englischen Küste zur ersten Etappe des 40.000-Meilen-Rennens um die Welt

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 03.09.2013

Clipper Ventures Plc Start zum Clipper Race 2013–14 in Southend an der Themsemündung

Großbritanniens Segellegende Sir Robin Knox-Johnston höchstpersönlich schickte um 9.30 Uhr Ortszeit in Southend an der Themsemündung die Flottille auf den Weg. Er sagte: "Das ist der Beginn einer lebensverändernden Erfahrung für diese mutigen Menschen, die seit Monaten auf diesen Moment hin vorbereitet worden sind."

Ferner betonte Knox-Johnston, der das Clipper Race 1995 ins Leben rief: "Sie mögen unterschiedliche Hintergründe haben, aber auf dem Ozean werden sie sich nicht unterscheiden. Dort draußen werden sie die Ergebnisse ihrer harten Arbeit und Trainings gemeinsam umsetzen. Ich wünsche ihnen sicheres Segeln und einen fairen Wettkampf in den nächsten elf Monaten."

Clipper Ventures Plc Clipper-Race-Gründer Sir Robin Knox-Johnston (l.) und Race-Direktor Justin Taylor

Gesegelt wird auf einer neuen Generation zwölf baugleicher 70-Fuß-Yachten, die wie beim Clipper Race üblich jeweils nach ihrem Hauptsponsor benannt sind. Im Anschluss an einen Sprint über den Ärmelkanal nach Brest folgt sofort die erste Langstrecke: Über den Atlantik nehmen die Yachten Kurs auf Rio de Janeiro, wo 2016 die Olympischen Spiele ausgerichtet werden.

Auf ihrem Weg um die Welt stehen außer der brasilianischen Metropole weitere 15 Zwischenstopps auf sechs Kontinenten auf dem Programm. In den einzelnen Häfen werden stets einige Crewmitglieder ausgewechselt – nur wenige bestreiten die Gesamtstrecke –, sodass am Ende 670 Segler am Clipper Race teilgenommen haben werden.

Bereits am Sonntag hatten zigtausend Briten die Clipper-Race-Flottille in London verabschiedet. Die Boote hatten dabei unter anderem die Tower Bridge passiert.

Clipper Ventures Plc Vorstart zum Clipper Race 2013–14 in London

Am heutigen Vormittag lieferten die Boote dann einen ersten Beweis ihrer Segeleigenschaften. Zwar war der Start allseits eher von Vorsicht und Zurückhaltung geprägt. Einzelne Crews jedoch setzten Gennaker und wurden entsprechend belohnt: Sie kamen am besten weg. Als Erste überquerte die "PSP Logistik" mit Skipper Chris Hollis die Linie, gefolgt von "Team Garmin" und "OneDLL".

Das Clipper Race ist ein Rennen für Amateure, an dem jeder teilnehmen kann. Die Crewmitglieder werden sorgfältig ausgewählt und müssen ein umfangreiches Trainingsprogramm absolvieren. In der Vergangenheit waren stets – wie auch in diesem Jahr wieder – deutschsprachige Segler mit von der Partie.


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