In-Water-Messe
Dienstag öffnet die "nasse" Hiswa

Neues Gelände endlich fertig, interessante Neuheiten und Kaiserwetter: Besser könnten die Vorzeichen der Hiswa nicht sein. Lohnt ein Besuch?

  • Alexander Worms
 • Publiziert am 01.09.2014

OTTI Einmalige Lage: Direkt am IJ gelegen, wartet die Hiswa mit vielen Attraktionen auf Besucher

Zugegeben: Im Vergleich mit anderen Jahren sind nur drei Weltpremieren mager. Dass Winner 800, Pointer 25 und Hanse 455 allein als Novität dastehen, heißt allerdings erstens nicht, dass sie minder spannend sind und ist zweitens nicht der Messe anzukreiden. Die Branche scheint nach extrem kurzen Produktlebenszyklen in den Krisenjahren ein wenig zu Atem kommen zu wollen, die Erneuerungsfrequenz wird langsamer. Folge: weniger Premieren.

Dafür ist das Gelände nun endlich fertig, so die Organisatoren: Die Messe ist in Amsterdam angekommen. „Wir freuen uns auf die dritte Ausgabe der Hiswa hier in Amsterdam", sagt Lucette Bruinsma, die Marketingchefin der Messe. „Seit wir in der neuen Marina sind, spielt auch das Wetter immer mit, es scheint auch in diesem Jahr gut zu werden. Für eine Open-Air-Messe ist das extrem wichtig." Auch gilt es nun für die Hiswa, sich als eine der großen Herbstveranstaltungen zu etablieren.

Premieren auf den zweiten Blick

Sieht man von den absoluten Weltpremieren ab, bietet die Messe in Amsterdam durchaus viel Sehenswertes: Die Varianta 44 in der Mk-2-Ausbaustufe wird erstmals gezeigt, X-Yachts bringt die XP-38 mit neuem Interieur-Layout, und Winner präsentiert die erfolgreiche 900 in einer heißen Performance-Version. Auch die Alu-Spezialisten von K&M haben zwei spannende Boote im Gepäck: Das kleinere Schwesterschiff der bekannten Bestevaer 53, die 49, und eine völlig customisierte 66er zeigen, was beim Thema Individualisierung für Kunden möglich ist.

Vielseitiges Rahmenprogramm

Ein besonderer Pluspunkt einer In-Water-Messe ist das Rahmenprogramm – die Wasserflächen können für allerlei Aktivitäten genutzt werden. Und das tut die Hiswa: Manövertrainings, Opti-Schnuppersegeln oder Matchraces in Maxfun-25-Booten, alles geht nach Anmeldung auf der Messe. Besonderes Highlight, so die Messeorganisatoren, ist die Hiswa-Harbour-Cruise. Sie führt die Fahrgäste jeweils um 13, 14.15, 15.30 und 17 Uhr durch den Hafen und die Stadt Amsterdam. Buchbar auf dem Messegelände.

Geschichte und Geschichten

Eine Sonderausstellung mit dem Namen „Boote mit Geschichte" zeigt Schiffe, deren Skipper die Stories rund um ihre Schätze zum besten geben. Von einer Leisure 17 über eine Swan 65 bis hin zu einem echten America’s-Cupper, auf dem schon Dennis Conner segelte.

Die Hiswa ist Dienstag bis Sontag (2. bis 7. September) täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 18,50 Euro, online gebucht ist das Ticket günstiger. Parkplätze sind am Gelände vorhanden (8 Euro) und vom Autobahnring, der A10 ausgeschildert. Am besten reist man jedoch mit der Bahn an. Ab Amsterdam Centraal fährt dann eine Fähre direkt auf das Messegelände (NDSM-Werft).

www.hiswatewater.nl


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