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Die verkannte Gefahr

Infoabend in Hamburg über neue Erkenntnisse bei Mann-über-Bord-Situationen

  • Petra Krumme
 • Publiziert am 03.01.2006

Jahr für Jahr ertrinken Menschen bei Seeunfällen. Schuld daran sind nicht nur Unvorsichtigkeit an Bord oder nicht gekonnte Rettungsmanöver. Wirklich schwierig - weil nie trainiert - ist das Bergen der Opfer und die Behandlung der oft unterkühlten oder verletzten Personen.

Richard Jeske von der Segelschule Well Sailing nahm die Schreckensbilanz zum Anlass, eine Podiumsdiskussion zur Aufklärung zu initiieren. „Ich nenne das Mann-über-Bord-Manöver ein Zurückkomm-Manöver“, sagt Jeske, „das ist natürlich wichtig. Aber die Bergung und das Behandeln an Bord muss genauso trainiert werden. Wie geht man mit einer verletzten oder unterkühlten Person um? Wir wollen da einen Anfang machen.“

Vortragende sind der Sprecher der Ärztegruppe des Havarie-Kommandos Dr. Wolfgang Baumeier und der Untersuchungsführer der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung Jürgen Albers. Albers wird aufschlussreiche Fakten aus den untersuchten Seeunfällen von 2004 und 2005 liefern.

Einzelheiten zum Infoabend am 13. Januar und Anmeldung unter www.well-sailing.de oder Tel. 040/43189070.


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Themen: AbendInformationenMann-über-BordVortrag

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