ARC 2010

Die Stunde der siegreichen Segler

Offizielle Abschlussgala der 25. Atlantic Rally for Cruisers / Preise für Segelleistung, Hilfsbereitschaft und Enthusiasmus vergeben

Pascal Schürmann am 21.12.2010

ARC-Preistr

Während einige Teilnehmeryachten noch unterwegs sind, fand am Wochenende auf St. Lucia die offizielle Abschlussveranstaltung der diesjährigen Juliläums-ARC statt. Die Crews durften sich über einen wahren Preisregen freuen.

Am schnellsten hatte die rund 2.700 Seemeilen lange Strecke über den Atlantik eine Motoryacht zurückgelegt. Die US-amerikanische "Wind Horse" des berühmten Fahrtenboot-Konstrukteurs Steve Dashew war bereits nach zehn Tagen im Ziel.

Als erste Segelyacht erreichte vier Tage später die unter italienischer Flagge fahrende Swan 80 "Berenice" die Karibikinsel.

Die Yachting World Trophy für das erste Schiff aus der Cruising Division, das ohne auf der Überfahrt den Motor benutzt zu haben, ins Ziel kam, ging an den Briten Alan Brook, Eigner der Oyster 56 "Sulana".

Nach berechneter Zeit gewann in der Cruising Division die französische Hallberg-Rassy 42F "Cosimo" von Marco Rasimelli. Er durfte die Jimmy-Cornell-Trophy entgegennehmen.

In der Racing Division holte sich Christof Petters Akilaria 40 "Wesailforthewhale" aus Österreich die Line honors. Über alles siegte die englische Bénéteau 47.7 "EH01".

Unzählige weitere Pokale gingen an die Gewinner der Untergruppen innerhalb der Cruising und Racing Division. Ehrungen gab es aber auch für die jüngsten und ältesten Teilnehmer, für das kleinste Schiff, die enthusiastischste Crew und vieles mehr. Die Ergebnislisten sind auf derARC-Seite veröffentlicht.

Bis vergangenen Somstag hatten 217 Yachten in der Rodney Bay auf St. Lucia festgemacht. 233 Schiffe waren gut drei Wochen zuvor in Las Palmas zur Atlantiküberquerung gestartet. Zehn Crews hatten die Rally wegen technischer Probleme oder aufgrund des anfangs anhaltend flauen Windes abgebrochen.

Der Rest der Flottille trifft in den kommenden Tagen im Ziel ein. Lediglich eine britische Yacht, die einen längeren Stopp auf den Kapverden hatte einlegen müssen, hat noch etwa die Hälfte der Strecke vor sich – und wird Weihnachten wohl auf See verbringen.

Pascal Schürmann am 21.12.2010

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