Najad/Nordwest
Die Rettung, die keine ist

Nach dem Einstieg neuer Investoren bleibt die Zukunft von Najad weiter ungewiss. Die traditionsreiche Marke soll verkauft werden

  • Bendix Hügelmann
 • Publiziert am 30.08.2013

YACHT/N. Krauss Bisher in Einklang, gehen die Marken Najad und Nordwest künftig getrennte Wege: Während in Vindön weiterhin Nordwest produziert werden soll, steht die Marke Najad zum Verkauf

Keine Entwarnung für Najad. Investor Runo Gillholm, der vor kurzem die insolvente Nordwest-Najad-Gruppe gekauft hatte, will die weltweit bekannte und geschätzte schwedische Segelyacht-Marke nicht weiterführen.

Zukünftig sollen nur noch Nordwest-Motorboote in Vindön produziert werden. "Herr Gillholm möchte die gemischte Fertigung am Standort Vindön keinesfalls fortführen, sondern sich auf die Produktion von Motorbooten konzentrieren", sagte ein Vertrauter des Investors im Gespräch mit YACHT online. 

Zur Erinnerung: Nach der Übernahme von Najad durch Nordwest vor zwei Jahren schien die in finanzielle Schieflage geratene Werft auf einem guten Weg. Noch im Nachklang der diesjährigen Boot-Düsseldorf zeigte sich die Firmenleitung gegenüber der YACHT optimistisch. Die erneute Konkursanmeldung Ende Februar 2013 überraschte selbst Kenner der Branche.

Wie es für die Premiummarke nun weitergeht, ist völlig offen. Zwar bestünde seitens einer Investorengruppe aus Schweden ernsthaftes Interesse daran, die Marke Najad zu kaufen, heißt es aus Investorenkreisen. Wann, wie und vor allem ob überhaupt dies passieren werde, ist unklar.


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Themen: GillholmNajadNajad PleiteNordwestWerft

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