Havarie

Die „Freydis” wird ein Denkmal

Bergung der bei Fukushima havarierten Wilts-Yacht hat begonnen – die Weltumsegler präsentieren derweil ihren Törnplan mit dem neuen Schiff

Uwe Janßen am 19.09.2011
Gestrandete Freydis

Die gestrandete „Freydis” an den Klippen

Die vom Tsunami in Japan auf die Felsen geworfene Yacht von Heide und Erich Wilts wird geborgen. Um einen Zugang für einen Kran zu schaffen, wurden an den Klippen Bäume gerodet und ein kleines Plateau freigebaggert. Anschließend soll das Wrack ausgepumpt und gehoben werden.

Bagger an der „Freydis”

Ein Bagger schafft ein Plateau für den Berge-Kran

Auf Initiative von Tetsuo Kamata aus Iwaki, dem Vizepräsidenten der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Weimar, bekommt die „Freydis” anschließend Denkmal-Status – sie soll vor dem Aquarium von Iwaki aufgepallt werden, laut Kamata „als Symbol des 150-jährigen Bestehens der japanisch-deutschen Beziehungen sowie zum Gedenken der Opfer des Tsunamis”. Die Präsentation ist für den 25. Oktober vorgesehen, anlässlich des Besuchs von Bundespräsident Christian Wulff.

Einrichtungsplan Freydis

Der Einrichtungsplan der neuen „Freydis“

Die Wilts bauen derweil mit Hochdruck an ihrem Nachfolgeschiff. Jetzt hat das Paar aus Heidelberg zudem einen konkreten Törnplan aufgestellt: 2012 stehen Atlantik und Karibik auf dem Programm, 2013 geht es in die Südsee. Interessierte Mitsegler finden alle Einzelheiten auf der „Freydis“-Homepage – auf diesem Weg können auch Unterstützer Kontakt aufnehmen, die sich an den Kosten für die Berge- und Denkmal-Aktion beteiligen mögen.

Uwe Janßen am 19.09.2011

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