Windjammer "Peking"

Die etwas andere Überführung

Heute soll die Reise der Viermastbark "Peking" im Dockschiff über den Atlantik beginnen, ihr Ziel: die Elbe. Wie das funktioniert und wann sie erwartet wird

Kristina Müller am 19.07.2017
Peking-Überführung
Jan Sieg Photographie

Nachdem die Überführung des Flying P-Liners "Peking" in Richtung ihres neuen Heimathafens Hamburg mehrfach verschoben worden war, soll es heute losgehen:

Das Dockschiff "Combi Dock III" soll die Reede "Stapleton Anchorage" vor Staten Island im Laufe des Tages mit seiner ebenso wertvollen wie überholungsbedürftigen Fracht verlassen und zur etwa elf Tage dauernden Reise über den Atlantik nach Brunsbüttel aufbrechen. Das teilt die Stiftung Hamburg Maritim, der neue Eigentümer der Viermastbark, mit. Von Brunsbüttel aus wird die "Peking" zunächst in die Wewelsflether Peters-Werft gebracht, die jüngst den Zuschlag für die umfangreiche anstehende Restaurierung der "Peking" bekommen hatte. Der Bund fördert das Projekt der Rücküberführung und Überholung mit 26 Millionen Euro.

Peking-Überführung

Nicht besonders hoch, aber trocken: die "Peking" im Laderaum des Dockschiffs

Huckepack nach Hause

Schon vor einer Woche war das Dockschiff auf der Reede vor New York vor Anker gegangen. Zwei Schlepper waren in den darauffolgenden Tagen nötig, um die Viermastbark von ihrem Liegeplatz an der Werft Caddell Dry Docks zur "Combi Dock III" zu verholen und sie schließlich in den Laderaum einschwimmen zu lassen. Längst ist das Wasser abgepumpt, der Kiel der "Peking" aufgepallt, durch Stahlstützen gesichert und der Rumpf hochseetauglich festgelascht.   

Action auf der Elbe

Laut Angabe der Stiftung Hamburg Maritim soll die "Peking" nach der Atlantiküberquerung voraussichtlich am Montag, den 31. Juli 2017, aus ihrem Transportschiff ausgeschwommen werden und direkt im Anschluss zur Peters-Werft nach Wewelsfleth in Schleswig-Holstein an der Stör geschleppt werden. Die Passage des Stör-Sperrwerks ist für das Abendhochwasser am Montag gegen 22 Uhr geplant. Den genauen Zeitplan für die Verholung will die Stiftung auf ihrer Website veröffentlichen, außerdem sollen Begleitfahrten bis zum Stör-Sperrwerk ab Brunsbüttel und Glücksstadt angeboten werden.

Kristina Müller am 19.07.2017

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