Seenot
Die 10 häufigsten Havarie-Ursachen

Auflaufen, Mastbruch, Motorschaden: Je nach Ernst der Lage müssen Crews die Seenotretter rufen. Aus deren Einsätzen lässt sich eine wichtige Erkenntnis gewinnen

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert vor einem Jahr
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Bis Mitte Oktober letzten Jahres haben die Seenotretter auf Nord- und Ostsee 1979 Einsätze gefahren (2018: 2037). Davon entfielen mit 1144 Einsätzen über die Hälfte auf Wassersportler (2018: 1176). Davon wiederum gingen 727 Einsätze auf das Konto von Jollen- und Yachtseglern (2018: 722). Da bis Ende Dezember nicht mehr viele Segler in Not geraten sein dürften, bewegen sich die Zahlen in etwa auf Vorjahresniveau.

Bei den Havarie-Ursachen – die häufigsten zehn für den Wassersportbereich sind in der Bildergalerie unten aufgeführt – zeigen sich gegenüber den Vorjahren nur wenige größere Abweichungen.

Die Aufschlüsselung nach den Einsatzarten offenbart, dass die Retter keineswegs immer nur dann ausrücken, wenn es draußen stürmt und sich die Wellen haushoch auftürmen, um Segler in letzter Minute von ihren sinkenden Yachten zu retten. Das Gegenteil ist der Fall. Am häufigsten handelt es sich um Schlepphilfe oder technische Unterstützung.

Und so ist die vielleicht wichtigste Erkenntnis, die man aus den Daten ziehen kann, die, dass der Bootssport allgemein und die Segelei im Speziellen eine alles in allem doch sehr sichere Freizeitbeschäftigung ist.

Nachfolgend die zehn häufigsten Ursachen, weshalb die DGzRS Yacht- und Jollenseglern, Motorbootfahrern, aber auch Surfern und Kitern sowie anderen Wassersportlern zu Hilfe kommt. Die Diagramme zeigen in den Balken von links nach rechts jeweils die Einsatzzahlen für die Jahre 2013 bis 2019.

Top Ten der DGzRS-Einsatzursachen für Wassersportler

10 Bilder

Aus welchen Gründen die Seenotretter Seglern, Motorbootfahrern, Surfern, Kitern Schwimmern und anderen Wassersportlern zur Hilfe eilen

  


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Themen: 2019BilanzDGzRSEinsatzursachenHavarienSeenotSeenotretter

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