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Deutscher Segler vor Ærø vermutlich ertrunken

Die DGzRS und die dänischen Seenotretter haben die Suche nach einem über Bord gegangenen Skipper mittlerweile eingestellt. Seine Yacht wurde treibend gefunden

Andreas Fritsch am 12.08.2019
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DGzRS/P. Neumann

Einer der Rettungskreuzer, der an der Suche beteiligt war

Der 69-jährige deutscher Segler war einhand auf dem Weg von der dänischen Insel Ærø zurück nach Kiel, als er schon am Freitagabend seine Familie anrief und von Problemen mit seinem Boot berichtete. Dann brach die Verbindung plötzlich ab. In der Nacht waren immer wieder Gewitter mit schweren Schauerböen über die Ostsee gezogen. Bei der daraufhin ausgelösten großangelegten Suchaktion der deutschen und dänischen Seenotretter mit Schiffen und auch Hubschraubern wurde die Yacht, nicht aber der Einhandsegler gefunden – und das, obwohl von deutscher Seite die DGzRS-Schiffe aus Olpenitz, Laboe, Gelting, Eckernförde und Schilksee sowie Wasserschutzpolizei-Boote beteiligt waren.

Gegen Morgen des nächsten Tages wurde dann die treibende Yacht des Vermissten in der Nähe von Bagenkop mit gerissenen Segeln gesichtet. Ein abgeseilter Rettungstaucher fand das Schiff verlassen vor. Seitdem wurde die Suche in dänisches Gebiet bei Langeland verlagert, wo dann auch die dänischen Retter die Koordination übernahmen und weitere eigene Boote schickten. 

Mittlerweile haben die Rettungskräfte die Suche eingestellt. Bei Wassertemperaturen von 19 Grad sind die Chancen, den Vermissten noch lebend zu bergen, sehr gering.

Andreas Fritsch am 12.08.2019

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