Todesfall

Deutscher Segler starb an Herzinfarkt

Der mumifiziert in seiner Yacht gefundene Skipper ist eines natürlichen Todes gestorben. Trotzdem nimmt der Fall eine überraschende Wendung

Karolina Meyer-Schilf am 02.03.2016
Sayo Bajorat Tot Philippinen 2016 police_Sajo Yacht

Die "Sayo" vor der philippinischen Küste

Der deutsche Weltumsegler Manfred B. war Ende Februar auf seiner Yacht "Sayo" gefunden worden. Medienberichten zufolge ist die Todesursache nun klar: Manfred B. starb laut Autopsiebericht an einem Herzinfarkt. Dem Gutachten zufolge soll der Segler zum Zeitpunkt des Fundes etwa sieben Tage tot gewesen sein.

Das steht jedoch in krassem Widerspruch zu einer Meldung vom Clipper Round The World Race: Demnach sichtete die "LMAX Exchange" schon im Januar südlich von Guam die mit gebrochenem Mast treibende "Sayo". Nachdem ein Crewmitglied an Bord gegangen war und den Toten entdeckt hatte, meldete die Crew den Fund der Wettfahrtleitung. Diese wies die "LMAX Exchange" an, das Rennen fortzusetzen und versprach, sich mit den örtlichen Behörden in Verbindung zu setzen. Ob das geschehen ist und die örtlichen Behörden Versuche unternommen haben, die "Sayo" und ihren toten Skipper zu bergen, ist derzeit nicht bekannt. Guam liegt etwa 1000 Seemeilen vom jetzigen Fundort der Yacht entfernt.

Karolina Meyer-Schilf am 02.03.2016

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