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Deutscher Segler in Brasilien erstochen

An der Küste Brasiliens überfielen Piraten das Schiff eines Berliners

Martin-Sebastian Kreplin am 05.05.2003

Der Berliner Heiko Kiefges wurde bei einem Piratenüberfall in der Nähe von Rio de Janeiro erstochen. Während der 40-Jährige an der defekten Maschine arbeitete, kamen zwei Männer an Bord der 20-Meter-Ketsch.

Einer der Angreifer bedrohte die Freundin Kiefges, der andere überraschte den Skipper unter Deck. Kurze Zeit später entkamen die beiden Piraten mit einer Uhr, Geld und Schmuck. Heiko Kiefges wurde bei dem Angriff mit einer Machete so schwer verletzt, dass er an Bord verblutete, bevor Hilfe eintraf. Seine Freundin blieb unverletzt.

Die Gewässer vor Brasilien scheinen immer gefährlicher für Segler zu werden. Im Dezember 2001 wurde Sir Peter Blake an Bord erschossen, als er mit seiner "Seamaster" im Amazonasdelta unterwegs war. Der neuerliche Vorfall bestätigt den zunehmend schlechten Ruf des risikoreichen Reviers (siehe auch Piraterie-Report in YACHT 19/02).

Martin-Sebastian Kreplin am 05.05.2003

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