Rettungsaktion
Deutsche Yacht im Südatlantik gesunken

Crew gerade noch rechtzeitig von einem Frachter abgeborgen. Nach Problemen mit der Elektrik hatten offenbar die Pumpen versagt

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 15.02.2011

saito-shipping Retter: Von der "Bow Engineer" wurden die deutschen Segler abgeborgen

Vier deutsche Segler, drei Männer und eine Frau, sind rund 600 Seemeilen vor der argentinischen Küste von ihrer Segelyacht abgeborgen worden. Bereits am Sonntag hatte der Skipper einen Notruf abgesetzt, weil das Schiff viel Wasser machte. Über die Ursachen der Havarie ist noch nichts weiter bekannt.

Wie der lateinamerikanische Nachrichtendienst Terra meldet, befand sich die "Frigga" auf dem Weg vom argentinischen Badeort Mar del Plata nach Südafrika. Nachdem der Notruf bei der argentinischen Küstenwache eingegangen war, hatte sich ein Militärflugzeug auf die Suche gemacht und die Yacht schließlich geortet. Die Einsatzzentrale leitete dann umgehend ein Handelsschiff zu den Havaristen um.

Die unter panamesischer Flagge fahrende „Bow Engineer“ barg die Segler schließlich ab. Kurz darauf sei die Yacht gesunken. Bei der Aktion hatten die Crew noch Glück im Unglück. Nur wenige Stunden nach der Bergung sollte ein schwerer Sturm über das Seegebiet ziehen, was die Rettungsaktion erschwert oder vielleicht sogar unmöglich gemacht hätte.


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