Tsunami in Japan
Deutsche Yacht "Freydis" betroffen

Die Marina, in der sich das Schiff zuletzt befand, ist vollständig zerstört worden. Der Verbleib des Knickspanters ist ungewiss

  • Johannes Erdmann
 • Publiziert am 14.03.2011

E. Wilts "Freydis" in Alaska

Glücklicherweise befanden sich Erich und Heide Wilts seit einigen Monaten auf einem Heimaturlaub in Deutschland, als in Japan überraschend die Erdbeben einsetzten und eine Tsunami-Welle über das Land rollte. In Anbetracht der verheerenden Auswirkungen mag der Verlust des Schiffes gering wirken – vielen Lesern ihrer Bücher und zahlreichen, ehemaligen Mitseglern ist der rote Knickspanter aber ein vertrautes Boot gewesen. Fast 250.000 Seemeilen hat das Ehepaar seit 1979 mit der modifizierten und selbstgebauten Reinke-Hydra geloggt.

Ob das Schiff noch existiert, vielleicht ins Inland geworfen wurde oder aufs Meer hinaus getrieben, weiß niemand. Der Marinabetreiber beschreibt eine 15 Meter hohe Flutwelle, die den Hafen überspült hat.

"Wie es jetzt weiter geht, wissen wir nicht", schreibt Erich Wilts in einer Mail an die Redaktion. Das Schiff war nicht versichert.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: ErdbebenErich WiltsFreydisHeideJapanReinkeTsunami

Anzeige