Havarie
Deutsche Segler am Gardasee vermisst

Am gestrigen Sonntag hat sich am See in den Alpen vermutlich ein Drama ereignet. Für drei Segler aus Erlangen gibt es kaum noch Hoffnung

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 23.04.2012

YSA Katsegeln am Gardasee – das Revier ist beileibe nicht immer so zahm

Es sollte ein Sonntagsausflug werden, und es wurde vermutlich eine Fahrt in den Tod. Drei Männer im Alter von 61, 65 und 71 Jahren, die nach Recherchen des „Münchner Merkurs" aus Erlangen stammen, kehrten von der Tour nicht wieder zurück. Zur betreffenden Zeit herrschten stürmische Verhältnisse mit starken Regenfällen.

Nach einer aufwändigen Suche unter immer noch schwierigen Bedingungen sind bis zum heutigen Nachmittag zwei Leichen aus dem See geborgen worden. Die Behörden gehen laut „Spiegel online“ „davon aus, dass es sich zumindest in einem Fall um einen der Touristen handelt“. An der Südseite des Sees sei zudem ein gekentertes Boot entdeckt worden.

Nach Einschätzung der lokalen Behörden besteht kaum noch Aussicht auf positive Nachrichten, zumal die Überlebenschancen im Wasser bei Temperaturen um die 12 Grad nicht groß sind.


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Themen: Gardasee

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