Seenotfall

Deutsche Segelyacht geht in Flammen auf

Auf der Flensburger Förde gegenüber von Langballigau geriet gestern eine Yacht in Brand. Der Skipper konnte sich und seinen Hund mit dem Beiboot an Land retten

Pascal Schürmann am 18.09.2020
Brennende Yacht
DGZRS/Die Seenotretter

Brennende Yacht auf der Flensburger Förde

Am gestrigen Donnerstag gegen 16 Uhr hatten Passanten das bereits in dichte schwarze Rauchwolken gehüllte Schiff auf der Flensburger Förde entdeckt und die Seenotretter alarmiert. Es befand sich gegenüber von Langballigau auf dänischer Seite. Beim Eintreffen der Seenotretter war die dänische Feuerwehr bereits ebenfalls mit einem Boot vor Ort, um den Brand zu bekämpfen.

Der zum Unglückszeitpunkt allein segelnde Skipper der elf Meter langen Fahrtenyacht mit Heimathafen Maasholm hatte sich und seinen Hund zuvor mit dem Schlauchboot an Land retten können. Von dort musste der 79-Jährige mit ansehen, wie seine Segelyacht vollständig ausbrannte. Die Seenotretter brachten ihn und seinen Hund zurück nach Langballigau, wo er vorsorglich von einem Notarzt untersucht und dann nach Hause entlassen wurde.

Zur Ursache des Feuers ist bislang nichts bekannt geworden. Die ausgebrannte Segelyacht wurde von der dänischen Feuerwehr zunächst an eine Seebrücke vor der dänischen Küste gelegt. Was weiter mit dem Wrack geschieht, muss mit dem Eigner und seiner Versicherung geklärt werden.

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Pascal Schürmann am 18.09.2020

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