"Iron Lady"
Deutsche Familiencrew rundet Kap Hoorn

Die deutsche Langfahrtyacht "Iron Lady" ist um das Kap Hoorn gesegelt, die berüchtigte Landmarke an der Südspitze Südamerikas.

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 06.03.2012

N.Müller/M.Wnuk/SY Iron Lady "Iron Lady" vor Kap Hoorn

Es war der Höhepunkt ihrer bisherigen Reise. Nachdem sie von Uruguay aus kommend bis nach Feuerland gesegelt waren und Station in Ushuaia und Puerto Williams eingelegt hatten, nahm das deutsche Seglerpaar Michael Wnuk und Nathalie Müller Kurs auf das Kap Hoorn. Das rundeten sie von West nach Ost, gemeinsam mit ihren beiden Töchtern an Bord, Maya und Lena.

"Das war kein Kaffeesegeln!", berichtet das Skipperpaar. Über vier bis fünf Meter hohe Kreuzseen bei 35 Knoten Wind mit Böen von bis zu 50 Knoten waren für alle an Bord abenteuerlich. "Selten hat unsere "Lady" so sehr gewackelt. Die Kinder waren zu Beginn leicht seekrank, was sich aber schnell gelegt hat."

Nach Umrundung des berüchtigten südlichsten Felsens des amerikanischen Kontinents konnten die Segler bei stürmischem Wind mit 40 Knoten aus Nordwest die Insel Cabo de Horno leider nicht anlaufen. Stattdessen mussten sie Schutz bei der Insel Herschel suchen. Starkwind hielt sie dort für einige Tage fest, bevor sie den Weg über die Bahia Nassau zurück in den Beagle-Kanal segelten.

7 Bilder

"Iron Lady" vor Kap Hoorn

Nach den aufregenden Tagen segelt die "Iron Lady" nun westwärts durch die chilenischen Kanäle mit dem Ziel Valdivia. Von ihrer Reise berichtet die Crew regelmäßig in ihrem Blog auf YACHT-online und auf ihrer eigenen Web-Seite www.ironlady.de .


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Themen: Kap HoornLeneMayaMichael WnukNathalie MüllerPuerto WilliamsUshuaiaWeltumsegelung

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