Großsegler
Das Feuer auf der "Seute Deern" war keine Brandstiftung

Im Februar beschädigte ein Brand den Windjammer des Deutschen Schifffahrtsmuseums schwer. Die genaue Ursache wird unklar bleiben

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 28.08.2019
Der Windjammer „Seute Deern“ Der Windjammer „Seute Deern“ Der Windjammer „Seute Deern“

Stefan Schorr Der Windjammer „Seute Deern“

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Brand auf dem Windjammer „Seute Deern“ abgeschlossen, ohne dass die genaue Ursache des Feuers festgestellt werden konnte. Auf dem Schiff, zentraler Bestandteil des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven, war im Februar ein Feuer ausgebrochen und hatte erheblichen Schaden verursacht.

Die Möglichkeit einer Brandstiftung konnte damals bei dem zur Grundsanierung fälligen, 100 Jahre alten Schiff nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittler fanden jedoch keine Hinweise darauf. Sie bestätigen allerdings die bereits vor Beginn der Untersuchung geäußerten Vermutungen, dass das Feuer in einem Abluftschacht über dem Bordrestaurant ausgebrochen war. Die genaue Ursache aber können die Gutachter auch nach ihrer Untersuchung nicht benennen. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat die Brandakte geschlossen.

Die anstehende Sanierung des Schiffs werde nun „wahrscheinlich in einer ,gläsernen Werft‘“ erfolgen, schreibt die „Nordwest-Zeitung“.


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Themen: Seute Deern

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