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"Da kommt Wut auf"

Bobby Schenk schaltet sich in die Regulierungsdebatte ein – und plädiert gegen eine Versachlichung des Themas

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 27.07.2007

B. Schenk Weltumsegler Bobby Schenk

In einem dreiseitigen Essay begründet der Weltumsegler, warum das eigenverantwortliche Handeln eines Schiffsführers von wesentlich größerer Bedeutung ist als alle staatlich initiierten Vorschriften. Er weist hin auf falsche Argumentationsketten der Bürokratie und verwehrt sich gegen Eingriffe in die Freiheitsrechte der Segler.

Schenks erste Segelerfahrungen waren selbst, wie er berichtet, von einem hohen Grad an Naivität und Unwissenheit geprägt. Als ihm dies klar geworden sei, habe er freiwillig zu lernen begonnen und Scheine gemacht. Nicht, weil es vorgeschrieben gewesen sei, sondern weil er es als notwendig erachtet habe.

Genau darin aber liege der feine Unterschied. Schenks Ansicht nach weise die überwiegende Mehrheit der Segler ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein auf. Weil die See eben gerade nicht beispielsweise mit dem Straßenverkehr zu vergleichen sei, wie von vielen Beamten angeführt. Schenk: "Das Meer dient seit Menschengedenken zum Wandern, zum Eintauchen in eine unverfälschte Natur. Es ist unregierbar."

Es seien die Segler, die sich mit dem Meer arrangieren müssten. Der Gesetzgeber sei gar nicht in der Lage, dies stellvertretend zu tun. Vorschriften und Regeln, die per se statisch angelegt sind, müssen angesichts eines Mediums scheitern, welches Segler permanent mit unterschiedlichen Bedingungen konfrontiert.

"Wir Segler müssen bestimmen, wie wir uns der Natur dort draußen stellen. Diese Verantwortung kann uns niemand abnehmen", so Bobby Schenk.

Der gesamte Artikel ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 16/07, ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich).


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Themen: RegulierungSchenk

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