Brexit

Bye-bye, Britain!

Großbritannien verabschiedet sich von der EU. Der Brexit hat Folgen, auch für Segler. Was künftig auf Crews zukommen könnte, die einen Englandtörn planen

Pascal Schürmann am 31.01.2020
Britische Flagge
YACHT/ Nils Günter

Heute ist Schluss, ab morgen ist das Vereinigte Königreich kein EU-Mitglied mehr. Damit endet das jahrelange, zähe Ringen um den Verbleib oder den Austritt der Briten. Spannend wird es dennoch bleiben, denn noch ist in vielen Bereich völlig unklar, welche konkreten Auswirkungen der Schritt sowohl für Europäer als auch die Briten selbst haben wird. 

8 mögliche Brexit-Folgen für Segler:

1. Aufwändigerer Grenzwechsel
Wer nach England segelte, musste offiziell auch bisher schon in Deutsch­land aus- und in England einklarieren. In der Praxis aber pochten die Behörden dies- und jenseits des Kanals meist nicht auf die Einhaltung der Formalitäten. Das könnte sich ändern. Schlimmstenfalls werden Visa erforderlich. Wahrscheinlicher ist, dass neben den üblichen Schiffs­papieren weiterhin der Reisepass genügt, der aber nicht mehr mindestens noch drei, sondern dann gegebenenfalls noch sechs Monate lang gültig sein muss. Auch der Gang zum Hafenamt und zum Zoll dürfte nach einem harten Brexit für Englandsegler obligatorisch werden.

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Pascal Schürmann am 31.01.2020

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