Sporthochseeschifferschein
B. Schenk: "Die Prüfungen sind für die Praxis nichts wert"

Der Weltumsegler und Fachbuchautor Bobby Schenk bemängelt in seinem neuesten Beitrag die praxisferne Prüfung in der Astronavigation

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 03.12.2018
Die Bedienung eines Sextanten erlernen immer weniger Segler Die Bedienung eines Sextanten erlernen immer weniger Segler Die Bedienung eines Sextanten erlernen immer weniger Segler

YACHT/N. Krauss Die Bedienung eines Sextanten erlernen immer weniger Segler

Bobby Schenk: "In der 'Sporthochseeschifferscheinprüfung' (schon dieses Wortungetüm lässt einen schaudern) verlangt man auch Spezialkenntnisse in der astronomischen Navigation, also in der Navigation mit Hilfe der Gestirne.

Ist das heute noch praxisgerecht? Wohl kaum, denn auf jedem Schiff befinden sich doch GPS-Geräte in vielfacher Anzahl, in der Navi-Ecke, im Plotter, im Ii-Phone, im Tablet etc.

Gewiss, ein wunderbares, ja zauberhaftes Hobby ist es auch heute noch – ob notwendig oder nicht –, mithilfe der so atemberaubend fernen Gestirne seine genaue Position auf den Weltmeeren zu bestimmen. Viele, auch ernsthafte Skipper sind allerdings der Meinung, dass Astro heute ausgedient hat, wo doch das GPS oder andere Satelliten fortlaufend den Standort ausspucken. Dass heute (vor allem wegen GPS) die astronomische Navigation lediglich ein faszinierender Zeitvertreib ist, wird vom DSV offensichtlich nicht begriffen. Wie man an der folgenden Gewichtung in der Prüfung sieht..."

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Themen: AstronavigationBobby SchenkprüfungSextantSporthochseeschifferschein

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