Blauwasser

Ausgebremst

Jessica Watson in heftigen Sturm geraten. Zeitweise Wasser im Schiff. Großsegel gerissen

Pascal Schürmann am 16.04.2010

Der Kreis ist fast geschlossen. Derzeit befindet sich Watson südlich vom Kap Leeuwin. Um Tasmanien südlich herum will sie nach Sydney zurückkehren, dem Startpunkt ihres Solotörns um die Welt

Statt im Endspurt Sydney, dem Ausgangspunkt ihrer Nonstop-Tour um die Welt, entgegenzueilen, muss die 16-jährige Australierin südlich vom Kap Leeuwin das Tempo rausnehmen. Ihre "Pink Lady" steckt gegenwärtig in schwerem Wetter, in den zurückliegenden Stunden wurde die Yacht von bis zu 50 Knoten starken Gewitterböen arg gebeutelt.

In ihrem Internetblog schreibt Watson, dass ihr Großsegel gerissen sei, in den kommenden Tagen werde daher viel Näharbeit vor ihr liegen. Zwischenzeitlich sei die "Pink Lady" zudem so weit auf die Seite gedrückt worden, dass eine beachtliche Menge Wasser durch das geöffnete Seeventil des Spülbeckens in der Pantry ins Schiff eingedrungen sei. Die Bilgenpumpen hätten das Wasser aber rasch wieder außenbords befördert.

Watson sagt außerdem, dass sich ihre voraussichtliche Rückkehr Mitte Mai wohl noch aus einem weiteren Grund verzögern werde. Sie habe sich entschieden, Tasmanien südlich zu runden und damit einen langen Umweg in Kauf zu nehmen. Die für ihre Stürme und chaotische Seen berüchtigte Bass-Straße zwischen Tasmanien und Australien wolle sie sich ersparen.

Pascal Schürmann am 16.04.2010

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