Blauwasser
Aufbruchstimmung dies- und jenseits des Atlantiks

Von Teneriffa segeln morgen 15 Yachten gemeinsam gen Karibik. Dort, von St. Lucia aus, sind vorgestern 26 Yachten zur Flottillenfahrt um die Welt gestartet

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 09.01.2017
Start der siebten World ARC 2017-18 zur ersten Etappe von St. Lucia nach Kolumbien Start der siebten World ARC 2017-18 zur ersten Etappe von St. Lucia nach Kolumbien Start der siebten World ARC 2017-18 zur ersten Etappe von St. Lucia nach Kolumbien

WCC Start der siebten World ARC 2017-18 zur ersten Etappe von St. Lucia nach Kolumbien

Die letzten Seminare sind absolviert, nun heißt es allerletzte Vorbereitungen treffen. Dann geht es am morgigen Dienstag für die 15 Teilnehmer der von Jimmy Cornell organisierten Caribbean Odyssey von Teneriffa aus über den Großen Teich in die Karibik. Das Ziel: Barbados.

Dort, in der Karibik, genauer auf St. Lucia, haben sich wiederum die Teilnehmer der vom britischen World Cruising Club veranstalteten siebten World ARC in den vergangenen Wochen auf eine noch größere Reise vorbereitet. Sie sind am Samstag zu einer eineinhalbjährigen Weltumsegelung entlang der Barfußroute gestartet, erstes Etappenziel: Kolumbien. Danach geht es durch den Panamakanal in den Pazifik.

Insgesamt 26 World-ARC-Yachten verließen bei allerbesten karibischen Bedingungen die Marina von Rodney Bay im Norden St. Lucias. Darunter fünf unter deutscher, drei unter schweizerischer und eine unter österreichischer Flagge fahrende Crew.

Während sich die Flottillenteilnehmer während der langen Seeschläge zumindest subjektiv in der Sicherheit der Gruppe wiegen dürfen, wird aktuell eine einzeln vermutlich ebenfalls zur Atlantiküberquerung aufgebrochene deutsche Yacht vermisst. Die in Hamburg beheimatete "Ayana", eine 14-Meter-Ketsch der Marke Amel, ist seit geraumer Zeit überfällig.

privat Die auf dem Atlantik vermisste deutsche Segelyacht "Ayana"

Die spanische Seenotrettung hat sich nun an die Öffentlichkeit gewandt mit der Bitte um Informationen über den Verbleib der Yacht. Die war am 21. November von Algeciras nahe Gibraltar nach Gran Canaria gesegelt und hatte dann zirka um den 30. November herum die Kanaren wieder verlassen. Seither fehlt von Crew und Schiff jede Spur.

Wer mit Hinweisen dienen kann, möge sich an die Seenotrettung in Bremen wenden, Telefon +49/(0)421/53 68 70, E-Mail: mrcc@seenotretter.de.

+++ Update vom 10. 1. 2017 +++

Noch am gestrigen Abend hat Trans-Ocean auf seiner Website eine Info der Seenotrettung Bremen veröffentlicht, wonach die vermisste deutsche Yacht "Ayana" inzwischen vom MRCC Madrid rund 80 Seemeilen vor Martinique wohlbehalten ausfindig gemacht worden ist.


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