Blauwasser-Blog

Zu Besuch bei Monsterwellen - Teil 2

Kristina Müller am 27.12.2018

Gewitter, Monsterwellen und ein Absturz

Alles ging gut, und wir tauchten am nächsten Ziel Porto nach langer Zeit einmal wieder in eine Großstadt ein – doch nur kurz. Der ganze Trubel ist noch immer nichts für mich. Über Nacht ging es weiter nach Nazaré – dem Spot an der portugiesischen Küste, wo Surfer auf Monsterwellen reiten. Eine anstrengende Nachtfahrt aufgrund der unzähligen Fischerfähnchen, die selbst noch auf über 100m Wassertiefe anzutreffen sind.

Andiamo

Die gigantischen Wellen vor der Küste von Nazaré locken Besucher und Surfprofis an

Einige Tage später, auf See Richtung Peniche: Bester Sonnenschein, eine leichte Brise aus Ost, warme Temperaturen. So sollte es den restlichen Tag über bleiben. Plötzlich aber setzt Flaute ein, und der Wind dreht auf West. Kurz darauf knallt es ohrenbetäubend und wir beobachten, wie aus Osten eine Gewitterfront direkt auf unsere Kurslinie zuzieht. Also: Fahrt aus "Andiamo" nehmen und hoffen, dass alles vor uns durchzieht.

Die Rechnung ging auf und wir bekamen lediglich eine ordentliche Ladung Regen ab, der die Sicht aber so stark einschränkte, dass ich kaum bis zur Bugspitze schauen konnte.

Lennart Burke Andiamo

Anglerglück für Skipper Burke

Später warfen wir die Angel aus, und hatten Glück. Doch beim an-Bord-holen des Fisches wollte sich ein Vogel an unserem Fang bedienen. Sein Unglück – denn bei dem Versuch kollidierte er mit unserem Achterstag, stürzte senkrecht in unser Cockpit und verletzte sich offenbar die Flügel schwer. Wir sicherten ihn in der Plicht und nahmen ihn mit an Land. Doch dort wieder weiter zu fliegen, blieb ihm leider verwehrt.

Besuch aus einer anderen Welt

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Kristina Müller am 27.12.2018

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