Transatlantik
ARC: Cruiser blieben im Hafen

Bei der diesjährigen Atlantic Rally for Cruisers (ARC) sind nicht alle Yachten gleichzeitig gestartet. Der Grund: zu viel Wind

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 26.11.2012

WCC/J.Mitchell Start der Racer

Lediglich die 27 Yachten der RORC Racing Division sowie sieben Boote aus der größeren Cruising Division sind gestern Mittag in Richtung Karibik aufgebrochen. Die verbliebenen 193 Teilnehmer folgen ihnen erst morgen früh. Schuld ist ein Tiefdruckgebiet, das vor allem im Süden Gran Canarias für Windgeschwindigkeiten von rund 35 Knoten sorgt.

ARC-Racer-Start

9 Bilder

Start der RORC Racing Division am Sonntag, den 25. November 2012

Die ARC -Leitung entschied sich daher aus Sicherheitsgründen, den Teilnehmern der Cruising-Klassen freizustellen, zwei Tage später als geplant zu starten. Davon macht die überwiegende Mehrheit nun Gebrauch.

Nach dem gestrigen Start drehte der Wind auf Nord, sodass einige Boote den Spinnaker setzen konnten. Das erste Boot über der Startlinie war "Lupi" (NOR), gefolgt von "Persephone" (GBR) und "Berenice" (ITA). Wenig später drehte der Wind wieder auf 10 bis 15 Knoten aus Süd.

Zunächst müssen die Taktiker die Yachten durch die raue See und die Windbeschleunigungszone südlich der Kanarischen Inseln bringen. Anschließend ist die Entscheidung zu treffen, nach Süden in Richtung Passat zu laufen oder die Nordroute mit stärkerem Wind zu wählen.

Bei günstigen Wetterbedingungen könnte eine der Regattayachten den derzeitigen ARC-Rekord von 11 Tagen und 5 Stunden brechen, der 2006 von der Maxi "Capricorno" (ITA) aufgestellt worden ist.

Aus der Cruising Division war gestern zuerst die unter deutscher Flagge segelnde "Spock" (GER) über der Linie, gefolgt von "Guardian Angel" (GBR) und "Marisol" (Finnland).

Falls sich wie erwartet das Wettersystem nach Süden verlagert, gibt es am Dienstag mäßigen bis starken Nordostwind, sodass die restlichen Fahrtenyachten mit einem Downwind-Start rechnen können.

WCC Die Positionen der ARC-Flotte heute Vormittag

Die Positionen der Teilnehmeryachten können über einen Tracker mitverfolgt werden.


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