Ant Arctic Lab
Erst Spitzbergen, dann um die Welt

Norbert Sedlacek ist zu seiner Weltumsegelung der besonderen Art gestartet. Nördliche Winde erschwerten den Weg aus der Biskaya in Richtung Arktis

  • Fabian Boerger
 • Publiziert am 16.08.2021
Um 11.10 Uhr Ortszeit verließ der österreichische Segler gestern den Start- und Zielhafen von Les Sables-d'Olonne Um 11.10 Uhr Ortszeit verließ der österreichische Segler gestern den Start- und Zielhafen von Les Sables-d'Olonne Um 11.10 Uhr Ortszeit verließ der österreichische Segler gestern den Start- und Zielhafen von Les Sables-d'Olonne

Ant Arctic Lab Um 11.10 Uhr Ortszeit verließ der österreichische Segler gestern den Start- und Zielhafen von Les Sables-d'Olonne

Es geht los. Gegen 11.10 Uhr am gestrigen Sonntag verließ der Österreicher Norbert Sedlacek den Hafen von Les Sables-d’Olonne. Im Rahmen seines Projekts „Ant Arctic Lab“ versucht er, die fünf Ozeane einhand, nonstop und ohne fremde Hilfe zu durchsegeln – inklusive des arktischen und antarktischen Ozeans.

Die ersten 150 Seemeilen hat Sedlacek mittlerweile hinter sich gebracht. Es sei eine lebhafte, böige und ruppige erste Nacht gewesen , schreibt er auf Facebook . Wegen nördlicher Winde führte sein Weg zunächst knapp hundert Seemeilen in südwestliche Richtung. Mittlerweile habe der Wind jedoch gedreht.

Ant Arctic Lab Medienvertreter, Fans, Freunde und Familie verabschiedeten den Österreicher im Hafen von Les Sables-d'Olonne

„Jetzt kann ich Meilen in die richtige Richtung segeln“, so Sedlacek weiter. Sein Kurs führt ihn nun nördlich vorbei an der irischen Küste bis zur norwegischen Insel Spitzbergen. Diese will er runden, bevor er südlich in Richtung Antarktis weitersegeln wird. Seine aktuelle Position kann über einen Livetracker online verfolgt werden.

Insgesamt liegen 32.000 Seemeilen vor ihm und seiner selbstgebauten Yacht vom Typ Open 60 . Das 18,28 Meter lange Boot besteht aus einem Vulkanfaser-Balsaholz-Sandwich und soll durch den gewählten Materialmix besonders umweltverträglich sein. Nach eigenen Angaben hofft der gebürtige Wiener, den geplanten Kurs in 165 Tagen zu meistern.

Es ist bereits der dritte Anlauf, den Sedlacek unternimmt. Bei seinem letzten Versuch 2019 geriet er in einen Sturm vor der irischen Küste. Sein Schiff wurde dabei so stark beschädigt, dass er bereits nach sieben Tagen aufgeben musste. Nun soll es gelingen.


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