Segelsport-Boom
Ansturm auf deutsche Küsten- und Binnenreviere

Über die Hälfte der Deutschen würde Sommerferien an Nord- und Ostsee, am Bodensee oder an der Mecklenburger Seenplatte machen. Wer Ruhe sucht, muss aufs Wasser

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 23.05.2020
Hallberg-Rassy 31 Monsun Hallberg-Rassy 31 Monsun Hallberg-Rassy 31 Monsun

Yacht / M. Naujok Hallberg-Rassy 31 Monsun

Drei von vier Deutschen können sich, so sie derzeit überhaupt Ferienpläne schmieden, innerdeutsche Reiseziele für den diesjährigen Sommerurlaub durchaus vorstellen. Ganz oben auf der Liste der Wunschdestinationen stehen dabei mit 47,2 Prozent die Küstenregionen von Nord- und Ostsee. Auf Rang zwei folgen Städtereisen (22,4 Prozent), knapp dahinter Urlaube am Bodensee (21,4 Prozent) und an der Mecklenburgischen Seenplatte (21 Prozent). Dies ergab eine Befragung von über 2000 Deutschen, die das Umfrageportal YouGov.de vergangene Woche durchgeführt hat.

Auch wenn nicht jeder der Befragten seinen jetzigen, der Corona-Krise geschuldeten Urlaubswunsch in die Tat umsetzen wird, zeichnet sich doch eines ab: Es wird im Sommer voll an den auch bei Seglern beliebten deutschen Küsten- und Binnerevieren. Wer kann, flüchtet aufs Wasser.

Kein Wunder! Mit dem Boot kann man Abstand halten von überfüllten Stränden oder dem Gedränge auf den Promenaden der Seebäder. Wer Glück hat, findet sogar noch die eine oder andere halbwegs leere Ankerbucht und kann dann ganz entspannt die Ruhe genießen.

Voraussetzung dafür ist wie gesagt ein Boot. Entweder ein eigenes oder ein gechartertes. Das Problem: Die Charteryachten sind hierzulande so gut wie allesamt bereits vermietet. Und sogar das Angebot an halbwegs vernünftigen Gebrauchtbooten wird allmählich knapp. Das zeigt unter anderem ein ausführlicher Report über den beinahe schon sagenhaften Boom am Bootsmarkt, der seit wenigen Wochen ausgebrochen ist.

In der neuen YACHT 12/2020, die am Mittwoch kommender Woche in den Zeitschriftenhandel kommt und die dann auch als Digitalausgabe erhältlich ist, berichten wir, wie Kaufinteressenten den Bootsmarkt stürmen, auf welche teils verrückten Ideen sie dabei kommen und welche Preise sie bereit sind zu zahlen – alles, um nur ja noch rechtzeitig zu den Ferien eine Yacht ihr Eigen nennen zu können.

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