Veranstaltung
Am Wochenende startet die Hanse Sail

Vom 11. bis 14. August füllt sich die Warnow mit Windjammern. Die klassischen Yachten trafen sich bereits zur ersten Hanseclassics

  • Lasse Johannsen
 • Publiziert am 09.08.2011

Hansesail Hanse Sail

Nach der Jubiläumsauflage des maritimen Festes im vergangenen Jahr verspricht auch die 21. Hanse Sail vom 11. bis 14. August 2011 ein außergewöhnliches Erlebnis zu werden. Nach Monaten unruhiger See freuen sich die Organisatoren, die Rostocker und ihre Gäste besonders auf das Segelschulschiff "Gorch Fock", das für die 20-jährige enge Partnerschaft zwischen der Deutschen Marine und der Hansestadt steht.

Die Besucher können insgesamt mehr als ein Dutzend Windjammer an der Pier und auf dem Wasser erleben. Das sind so viele wie noch nie. Stars der diesjährigen Hanse Sail werden wieder die 90-jährige "Sedov", Ex-"Magdalene Vinnen II", und die 85-jährige "Kruzenshtern", Ex-"Padua" (heute beide Russland) sein. Zu den Gästeschiffen zählt das älteste noch segelnde Vollschiff, die "Sörlandet" (1927), die zugleich Botschafterin Norwegens, des diesjährigen Partnerlandes der Hanse Sail, ist. 

Aus den Niederlanden kommt der schnittige Klipper "Stad Amsterdam" (2000), aus dem Nachbarland Polen das Vollschiff "Dar Mlodziezy" (1982) und aus Russland sein Schwesterschiff "Mir" (1987). Freunde der durch ihre grünen Segel und kühnen Törns berühmt gewordenen "Alexander von Humboldt" können Abschied von der Bark nehmen. Das 105 Jahre alte Schiff wird von der "Alex II" abgelöst, einem Neubau, der im Herbst 2011 seinen Jungfern-Törn absolviert.

Das besondere Publikumsinteresse gilt garantiert einem schwimmenden Filmstar, der sich bei "Open-Ship" im Rostocker Stadthafen präsentiert: Die "Bounty" (1961), der Nachbau des legendären Schiffes der Meuterei, kommt erstmals aus den USA nach Rostock. Die bisher auf der Hanse Sail so noch nicht da gewesene Windjammer-Flotte wird durch die 100-jährige "Eye of the Wind" (Dänemark), die deutsche "Roald Amundsen" (1952) und die Niederländer "Aphrodite" (1994), "Mercedes" (2005), "Morgenster" (2008), allesamt Briggs, sowie die Bark "Artemis" (1926) vervollständigt.

Traditionell finden unter den nahezu 250 Schiffen in Rostock die "Neulinge", wie der 2010 gebaute Zweimast-Schoner "Wylde Swan" (Niederlande), der schwedische Zweimast-Schoner "Tre Hjärtan" oder die französische Gaffelketsch "Notre-Dame des Flots" (1942) ebenso eine besondere Würdigung wie die Jubilare, zu denen die 60-jährige "Greif", die zum 21. Mal an der Sail teilnimmt, gehört. Schließlich bekommen auch die vermeintlich "Kleinen", wie zum Beispiel die Haikutter bei ihrer dritten Regatta aus dem dänischen Nysted nach Warnemünde am 10. August ihr Podium.

Freunde klassischer Yachten haben sich bereits am vergangenen Wochenende auf das Fest eingestimmt. Auf den ersten Hanseclassics  wurde um den Hanse-Cup gekämpft.




Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der Delius Klasing Kiosk App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: HanseClassicsHansesailKlassikerRostockWarnemündeWarnowWindjammer

Anzeige