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Als Erste gegen den Wind rundum

Die Britin Dee Caffari ist bei ihrer Pionier-Fahrt bestens unterwegs

Petra Krumme am 14.12.2005

Dee auf der 'Aviva'

Die 32-jährige Dee Caffari, die am 21. November in Portsmouth/England zu ihrer Einhand-Nonstop-Weltumsegelung gegen den vorherrschenden Wind gestartet war, hat den Äquator überquert und segelt parallel zur südamerikanischen Küste gen Süden. Bislang verlief ihre Reise, abgesehen von den erwartbaren Strapazen, ohne ernste Zwischenfälle.

Derzeit befindet sich Caffari zwischen Salvador und Rio de Janeiro, das Schiff läuft eine Durchschnittsgeschwindigkeit von sechs Knoten. Während der Montag ihr einen ruhigen Segeltag bescherte, war der gestrige Dienstag von heftigen Böen aus wechselnden Richtungen geprägt. Anstrengend für die Seglerin, die hofft, auf der relativ ruhigen Route bis Kap Horn noch Schlaf tanken zu können, bevor es am Wind über den Pazifik geht. Im Augenblick bläst es aus 55 Grad raumschots.

Das Technikteam in Portsmouth steht mit Caffari in Kontakt. Ihre Aufgabe ist momentan, Equipment und Ausrüstung an Bord zu überprüfen und gegebenenfalls zu reparieren, solange der Wind noch günstig steht.
Caffari skippert wie bei der Global Challenge die 72-Fuß-Stahlyacht „Aviva“ (vormals „Imagine It. Done“). Allerdings waren bei der Challenge 18 Mann an Bord.

Falls die Britin die bevorstehenden Qualen auf den restlichen 25.500 Meilen meistert, wäre sie die erste Frau, die allein gegen den Wind um die Welt gesegelt ist – eine der letzten möglichen Pioniertaten im Segeln wäre vollbracht. Caffaris Reise kann unter www.avivachallenge.com mitverfolgt werden.

Petra Krumme am 14.12.2005

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