TV-Tipp

Alle Mann über Bord: Open Water 2 im Fernsehen

Alle gehen schwimmen, keiner denkt an die Badeleiter, dumm gelaufen. Der Plot, angeblich auf einer wahren Geschichte basierend, ist simpel, die Umsetzung auch. Muss man nicht gucken. Eigentlich

Fridtjof Gunkel am 17.09.2010

Die Story, die sich im Mittelmeer zugetragen haben und die böse geendet sein soll, kennt vermutlich jeder Segler, ohne dass der Wahrheitsgehalt verbrieft oder eine seriöse Quelle nachgewiesen ist. Spannend ist das Thema allemal

Immerhin ist mit dem Boot die Rettung sprichwörtlich greifbar nah—nur die Männer und Frauen scheitern mit den verschiedenen Versuchen wieder an Bord zu kommen, die Kräfte schwinden. Kein anderes Schiff ist in Sicht, die Küste ebenfalls nicht. Panik breitet sich aus.
Die Geschichte zeigt, wie schwierig es ist, ohne Aufstiegshilfen wieder an Bord zu kommen- sicher ein extremer Fall, wenn niemand mehr an Bord ist. Insofern birgt "Open Water 2" ("Open Water" handelte von einem Paar, das nach einem Tauchgang das Basisschiff auf offener See nicht wiederfindet) für Segler interessante Aspekte. Die Umsetzung indessen schwächelt. Platte Charaktere und dumpfe Dialoge stehen einer zuweilen gelungenen optischen Umsetzung gegenüber. Fazit: Wenn man sonst nichts vorhat, gibt es Schlimmeres. Und wer den Samstagabend ohnehin auf der Couch verbringen will oder muss und ein maritimes TV-Thema sucht, hat eine Alternative: der Sender Arte zeigt zur gleichen Zeit mit "Trafalgar-Napoelons Scheitern auf See" eine nautisch relevante Dokumentation.

"Open Water 2", VOX, Samstag 18.9. 20.15 h

Wie Sie in der realen Welt MiItsegler wieder an Bord bekommen, lesen Sie im aktuellen Heft

Fridtjof Gunkel am 17.09.2010

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