Weltumsegelung
Abbruch im Atlantik: Sedlacek gibt auf!

Drei Tage nach der Ausreise von Les Sables d'Olonne ist der mit großen Erwartungen befrachtete Rekordversuch des Österreichers gescheitert

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 01.08.2018
"Innovation Yachts" beim Start zur Weltumsegelung. "Innovation Yachts" beim Start zur Weltumsegelung. "Innovation Yachts" beim Start zur Weltumsegelung.

Ant Arctic Lab "Innovation Yachts" beim Start zur Weltumsegelung.

Heute Vormittag um 10.30 Uhr UTC entschloss sich Skipper Norbert Sedlacek westlich Irlands, den Rekordversuch – die Umsegelung von Arktis und Antarktis nonstop – abzubrechen und in seinen Ausgangshafen Les Sables d’Olonne zurückzukehren. "Manchmal ist es eben notwendig, die Realität zur Kenntnis zu nehmen und den Mut zu haben, das Handeln danach auszurichten", sagte er.

YACHT/Jean-Marie Liot Norbert Sedlacek

Zwar hat der Open 60AAL „Innovation Yachts“ auch bei schwerem Wetter sein Potenzial bereits andeuten können. In einer von seinem Team herausgegebenen Pressemitteilung heißt es jedoch, „diverse technische Ausrüstungsgegenstände“ seien „nicht ausgereift“ gewesen, was den „fehlenden Vorlaufzeiten für die zu erwartenden Bedingungen“ geschuldet sei. Zu den Einzelheiten der Defekte will sich Sedlacek erst nach seiner Rückkehr äußern.

Damit hat sich das Projekt für dieses Jahr erledigt; die Bordtechnik wird nicht vor 2019 einsatzfähig sein. Für den kommenden Sommer hat Sedlacek seinen Neustart angekündigt.


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Themen: Innovation YachtsNorbert Sedlacek

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