ARC
24. Rallye von Gran Canaria gestartet

2.700 Meilen liegen vor den insgesamt 210 Yachten, bis sie in der Rodney Bay auf St. Lucia den Anker werfen

  • Johannes Erdmann
 • Publiziert am 23.11.2009

Jeremy Wyatt www.worldcruising.com Leichte Winde und hohe Dünung bereiteten den Crews einen schwierigen Start

Der Wind wehte nur schwach, als zunächst die 18 Rennyachten die Startlinie vor Las Palmas kreuzten und auf Kurs Süd gingen. Der schwache Wind ließ die Spinnaker müde in der Dünung hin und her schlagen.

Gegen 13 Uhr Ortszeit folgten die Fahrtenyachten, während der Wind leicht auffrischte und ihnen einen perfekten Fotostart unter den großen Vorwindtüchern ermöglichte. Als kleinstes Boot ging in diesem Jahr die Sadler 29 "Zahara" ins Rennen, die mit ihren 8,67 m gerade die Mindestlänge von 8,23 m erfüllt.

Kurz nach dem offiziellen Startschuss mussten bereits einige Yachten umkehren: Die französische Hanse 350 "Himinglaeva" lag bereits kurze Zeit nach der Überquerung der Linie wieder an der Mole, um auf wichtige Ersatzteile zu warten und die Bavaria 44 "Erasmos" kehrte nach der Kollision mit einem Zuschauerboot um, will aber heute die Verfolgung aufnehmen. Die deutsche Yacht "Su An" von Lutz und Gabi Pestel schaffte es hingegen nicht einmal bis zur Startlinie, weil Motorprobleme nicht rechtzeitig behoben werden konnten.

Den Rekord für eine Atlantiküberquerung innerhalb der ARC Rallye wird derzeit vom italienischen Maxi "Capricorno" gehalten, der 2006 in 11 Tagen, 5 Stunden und 32 Minuten St. Lucia erreichte. Die Fahrtenyachten planen nun mit einer Dauer von 18 bis 21 Tagen für das 2.700 Meilen lange Seestück, wobei die kleineren Boote sicher noch mit einigen Tagen mehr rechnen müssen.


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Themen: 2009ARCGran CanariaRallyeRodney Bay

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